Karl Holmeier berichtet über Energiewende, Stromtrassen und Asylpolitik
Bezahlbarer Strom

Lokales
Schmidgaden
07.11.2015
2
0
Viele Bürger folgten der Einladung des CSU-Ortsverbandes zu einem politischen Dämmerschoppen mit dem Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier. Er sprach über aktuelle politische Themen und zog eine positive Halbzeitbilanz der Großen Koalition in Berlin. Diese habe vieles erreicht, unter anderem die Mütterrente. Der Mindestlohn wurde umgesetzt, die bürokratischen Hindernisse würden nun auch aufgearbeitet.

Im vergangenen Jahr gab es 43 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Mittlerweile sei Deutschland führend in Sachen positiver Wirtschaftsentwicklung. Holmeier verwies auf den ausgeglichenen Haushalt ohne Neuverschuldung. Dieser könne auch für das nächste Jahr eingehalten werden, trotz der finanziellen Mehrbelastung durch die Flüchtlingsfrage.

Noch geklärt werden müsse die Energiewende, hier sei man auf einem guten Weg. Zukünftig müsse es einen Mix aus erneuerbaren Energien geben. Als Ziele formulierte er bezahlbaren Strom und Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Eine Gleichstromtrasse könne wohl überwiegend, bis zu 80 Prozent, unterirdisch verlaufen. Die Wechselstromtrasse werde ausgebaut und erneuert. Fest stehe, dass Gleichstrom- und Wechselstromtrasse getrennt bleiben. Wechselstromtrassen können nur geringfügig unterirdisch verlegt werden.

In der Flüchtlingsfrage verwies Holmeier auf die kürzlich gefassten Beschlüsse. Albanien, Kosovo und Montenegro gelten als sichere Herkunftsländer. Menschen aus diesen Ländern stehe kein Asylrecht zu. Zudem sprach er sich für eine konsequente Abschiebung aus.
Weitere Beiträge zu den Themen: Koalition (5296)November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.