Märchenpädagogin zu Gast beim Herbstfrühstück des Frauenbundes
Eingebunden in den Jahreskreis

Edeltraud Forster hatte für jeden markanten Tag im Jahreskreis ein Märchen oder ein Gedicht parat. Bild: di
Lokales
Schmidgaden
12.11.2014
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Der Frauenbund hatte bei seinem Herbstfrühstück die Märchenpädagogin Edeltraud Forster aus Wörth an der Donau zu Gast. Ihr Thema war der Jahreskreis.

Für die Vorfahren war der Wandel von Sonne und Mond, der Wandel der Kräfte in der Natur und im Kosmos eingebunden in den Jahreskreis. "Wir wissen, dass schon vor dem Christentum die Kelten die Zeit als Kreis empfanden. Und genauso wie der Tag ein Kreislauf war, genauso war auch das gesamte Jahr in einen Jahreskreis eingeteilt", berichtete Forster. "Alles lebt, wächst und wandelt sich nach den kosmischen Gesetzen dieses Jahreskreises". Alles und vor allem man selbst war darin eingebunden und hatte seinen Platz. Die Märchenpädagogin zählte kurz die wichtigen Ereignisse dieses Jahreskreises auf.

Er beginnt eigentlich mit der Thomas-Nacht im Dezember, zur Zeit der Rauhnächte. Dann kommt Lichtmess. Ostern, das sind die Tage der Hoffnung. Die Walpurgisnacht ist die Hexennacht. Es folgen Sommersonnenwende um Johanni, danach das "Fest der Schnitterin" - das Erntefest im Herbst - und das Fest der Ahninnen im November, "das wir als Allerheiligen kennen". Bei der Wintersonnwende schließt sich der Jahreskreis, berichtete Forster. Zu jedem dieser markanten Tage hatte Edeltraud Forster jeweils ein Gedicht oder ein Märchen parat, das sie den Frauen sehr lebendig und anschaulich erzählte.

Zum Schluss war ihr der Applaus der Frauen gewiss. Vorsitzende Gerda Six überreichte als kleines Dankeschön eine Orchidee.
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