Massage an den Füßen

Sr. Jubilata ist überzeugt, dass es fast für alle Körperteile einen Punkt am Fuß gibt, den man nach ihrer Meinung massieren kann, um das Befinden zu verbessern. Bild: di
Lokales
Schmidgaden
29.09.2015
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Der Frauenbund hatte mit Schwester Jubilata aus Strahlfeld eine bekannte und beliebte Fußreflexzonen-Masseurin eingeladen, so dass es nicht verwunderte, dass das Pfarrheim bis auf den letzten Platz besetzt war.

In ihrer kurzen Einführung informierte Jubilata die interessierten Zuhörer, dass diese alternative Behandlung schon vor Tausenden von Jahren in China, Indien und Ägypten praktiziert wurde. Sie basiert auf der Theorie, dass sich der menschliche Körper in den Füßen widerspiegelt, wobei jeder Körperteil an eine bestimmte Stelle des Fußes gekoppelt ist.

Ausgehend davon wird der Körper in Zonen unterteilt, die proportional auf die Füße übertragen werden. Der Großteil liegt an den Fußsohlen, einige sind an den Seiten und am Fußrücken bis zum Knöchel hin angeordnet, so die Ausführungen der Referentin. Wie das gemeint ist, könne man sich am besten vorstellen, wenn man die Füße als Abbild eines sitzenden Menschen betrachtet. Die Zehen sind der Kopfbereich, der Vorfuß mit dem Ballen die Schultern und Brustkorb, der Mittelfuß ist der Bauch und Rücken, die Ferse der Beckenbereich und so weiter. Die rechte Körperhälfte findet sich am rechten und die linke am linken Fuß wieder.

"Die Fußreflexzonenmassage kann kein Allheilmittel sein, jedoch können Symptome gelindert werden", sagte sie. Jubilata teilte nasse Lappen aus, um den Druckschmerz abzulindern, "denn manchmal kann der Druck höllisch schmerzen". Dann holte sie sich immer für den jeweiligen Körperteil einen Besucher oder Patienten und führte praktisch vor, wo der magische Punkt am Fuß zu finden war. Dann sollten es die Teilnehmer an ihrem jeweiligen Partner nachmachen.

Ihre wichtige Anweisung immer wieder war: Nicht schieben, nur drücken, nicht den Knochen, sondern nur die Weichteile und dazu viel trinken. Eigentlich könne man gar nichts verkehrt machen, so der Tenor der Schwester, außer man mache gar nichts. Die Massage sollte täglich, manchmal sogar mehrmals täglich durchgeführt werden, um einen Erfolg zu erzielen.

So habe sie schon viele Migränepatienten geheilt, auch viele Schulterschmerzen oder Einschränkungen der Schulter. Sogar von einem Hallux-Fuß zeigte sie den Teilnehmern Bilder von vorher und nachher. Jubilata ist überzeugt, dass es fast für alle Körperteile einen Punkt am Fuß gibt, den man massieren kann, um das Befinden zu verbessern.
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