Mit Zuversicht in die Zukunft

Klassenleiter Josef Zaremba, Schulverbandsvorsitzender Josef Deichl, Elternbeiratsvorsitzender Thomas Schwarz, Zweiter Bürgermeister Josef Sturm, Rektor Edgar Hanner und stellvertretende Schulleiterin Marianne Schimmer (hinten von links) zeichneten Sebastian Müller, Anna Schärtl und Zacharias Neidl (vorne von links) aus. Bild: ohr
Lokales
Schmidgaden
31.07.2015
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Die Schüler der Mittelschule haben ihr Feld gut bestellt. Sie können ihr Leben mit Mut und Zuversicht in die Hand nehmen. Das Motto "Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen" gab Klassenlehrer Josef Zaremba abgewandelt mit auf den weiteren Lebensweg.

"Der Abschluss ist recht erfreulich ausgefallen", resümierte der Pädagoge bei der Verabschiedungsfeier in Schmidgaden. Im Anschluss an den Gottesdienst in der Pfarrkirche stimmte der ehemalige stellvertretende Schulleiter Walter Kral mit "When you say nothing at all" von Ronan Keating auf der Gitarre auf die Veranstaltung im Musiksaal ein. Über jedem Leben eines Menschen stehe ein Thema, hob Rektor Edgar Hanner hervor. Jeder schreibe seine eigene Geschichte.

Neubeginn wagen

Der Schulleiter gab Ratschläge zur Ausgestaltung mit auf den Weg. Die Zeit nutzen, mit psychischen und physischen Kräften sinnvoll umgehen, Talente konzentriert anwenden. Auftretende Widerstände überwinden, nicht aufgeben, auch wieder einen Neubeginn wagen und Verantwortung übernehmen. Für die noch vor ihnen liegende, lange Lebensstrecke wünschte der Rektor Glück und viel Erfolg.

Er habe vor 36 Jahren den Abschluss an der damaligen Hauptschule gemacht, erinnerte Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Josef Deichl (Schmidgaden). Er stellte vor allem das Miteinander heraus. Der Umgang mit Misserfolgen müsse gelernt werden. Deichl legte den 15- Jährigen ans Herz, sich für die Weiterbildung Zeit zu nehmen. Nach dem Schulabschluss folge die Ausbildung, sagte der Zweite Bürgermeister von Fensterbach Josef Sturm. Die Tugenden Ehrgeiz und Fleiß mögen die angehenden Erwachsenen auf ihre Fahne heften. Das Leben sollen sie nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Elternbeiratsvorsitzender Thomas Schwarz gratulierte und riet: "Kommt zu den Eltern, wann immer ihr sie braucht!"

Der Klassenleiter blickte auf den Werdegang der Entlassschüler zurück und stellte die viertätige Berlinfahrt im April - mit den Schulen Pfreimd und Wernberg - heraus. Die meisten hätten gute Voraussetzungen geschaffen. Ihnen brauche vor der Zukunft nicht bange zu sein. "Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen" lautete der Leitspruch auf den Abschluss-T-Shirts. Leicht umgemünzt in "Beweist euch als Helden, seid echte Helden" solle das Motto die Absolventen auf dem weiteren Lebensweg begleiten. Ein Held setze sich für andere ein, stehe zu seinen Überzeugungen und gebe nicht vor der Meinung anderer bei.

Alle 16 Schüler schafften den Schulabschluss. 13 bestanden den Quali. 9 erhielten die Gesamtnote gut. Drei können sich über eine Eins vor dem Komma als Prüfungsbeste freuen: Sebastian Müller (1,77), Anna Schärtl (1,83) und Zacharias Neidl (1,94). Alle haben einen Lehrplatz erhalten, darunter eine Schornsteinfegerin.

Prägende Fahrt

Die Berlinfahrt prägte sich als schönes Erlebnis ein, merkte Klassensprecherin Elisa Stretz an. "Wir hatten eine schöne Schulzeit, die wir nie vergessen werden." Den Lehrkräften überreichten die Schulabgänger jeweils eine Rose und eine Karte. Der Dank galt auch den Eltern. Der Line-Dance, einstudiert von Schulleiter-Stellvertreterin Marianne Schimmer, die Boarischen auf der Steierischen von Christoph Altmann und Vater sowie die Songs von Walter Kral setzten einen unterhaltsamen Akzent.
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