Neunte Auflage der dörflichen Gemeinschaftsaktion steht am kommenden Wochenende an
"Rottendorf leuchtet" zwei Tage lang

"Rottendorf leuchtet" wurde im Laufe der Jahre zu einem Besuchermagneten, nicht zuletzt Dank des ungebrochenen Eifers der Dorfgemeinschaft und vieler Helfer, die den Frauenbund tatkräftig unterstützen. Bild: hfz
Lokales
Schmidgaden
08.12.2014
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Alle zwei Jahre, seit 1999 in neunter Auflage, erstrahlt zur Adventszeit ein ganzes Dorf - "Rottendorf leuchtet". Die Nachfrage nach der vorweihnachtlichen Lichterschau ist ungebrochen. Deshalb erwarten die Bewohner des Dorfes mit dem Frauenbund wieder einen Besucherstrom.

Es wurde fleißig an neuen Fensterbildern gebastelt, um mit Abwechslung die Fensterbilderschau immer wieder neu attraktiv zu machen. Die Lichterschau ist am dritten Adventswochenende, Samstag, 13. und Sonntag, 14. Dezember, und die mehr als 300 beleuchteten Fensterbilder sollen wieder viele Besucher aus nah und fern anziehen.

Die fenstergroßen Flächen aus schwarzem Tonpapier sind mit großen weihnachtlichen Motiven aus buntem Transparentpapier durchbrochen. Von innen angestrahlt, verbreiten die farbigen Motive an ganzen Häuserfronten Winterzauber in den Straßen.

An beiden Tagen leuchten die Fenster jeweils von 16.30 bis 21.30 Uhr. "Rottendorf leuchtet" ist kein Weihnachtsmarkt in herkömmlichem Sinn. Natürlich gibt es auch Bratwurstsemmel, Bier, Glühwein und Gebäck, außerdem eine Tombola mit vielen selbstgebastelten handwerklich wertvollen Preisen.

Am Samstag wird um 19 Uhr in der Dorfmitte, vor dem Anwesen Losch/Obermeier ein Adventsprogramm angeboten mit den beiden Kirchenchören aus Schmidgaden und Rottendorf, sowie einem Krippenspiel mit Kindern und von Kindern musikalisch umrahmt.

Am Sonntag wird ab 18 Uhr die Herbergssuche aufgeführt, begleitet vom Kleinen Singkreis und Bläsern. Sie erstreckt sich, vom Stichanwesen, unteres Dorf, zum Kalvarienberg über mehrere Stationen entlang der Dorfstraße und der St. Andreas-Straße.

Der Reinerlös aus der Fensterbilderschau geht auch diesmal wieder zu Händen Sr. Eobarda Ries in Nkandla/Zululand/Südafrika. Dort, in der Missionsstation der Nardini-Sisters, hat die gebürtige Legendorferin unzählige Aidswaisen mit Nahrung, Kleidung, Medizin, Schulsachen und einem Dach über dem Kopf zu versorgen.

"Rottendorf leuchtet" wurde im Laufe der Jahre zu einem Besuchermagneten, nicht zuletzt Dank des ungebrochenen Eifers der Dorfgemeinschaft und vieler Helfer, die den Frauenbund tatkräftig unterstützen.
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