Regen vermiest Stimmung nicht

Lokales
Schmidgaden
22.07.2015
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Trotz des großen Angebotes an Festen in der Umgebung fanden viele Besucher den Weg in das Magdalenental bei Trisching. Vor 50 Jahren lud der Verein zum ersten Mal zum Heimatfest ein.

Das Heimatfest im Magdalenental, das der Heimat- und Trachtenverein jedes Jahr abhält, ist und bleibt ein Besuchermagnet. Seine Ursprünge gehen auf die Mitte der 1960er Jahre im vergangenen Jahrhundert zurück. Zur damaligen Zeit kamen noch bis zu dreitausend Besucher in das Magdalenental. So viele sind es heute nicht mehr, aber trotzdem kamen wieder mehrere hundert Gäste.

Der veranstaltende Heimat- und Trachtenverein bevorzugt das malerische Tal nicht nur wegen der schönen landschaftlichen Lage. Das Tal liegt überdies zu Füßen der höchsten Erhebung bei Trisching, dem Friedrichsberg, der als Namensgeber des Vereins dient.

Festzug zum Tal

Bis zum Ende der siebziger Jahre wurde das Heimatfest regelmäßig gefeiert. Dann ebbte diese Tradition ab und die Zusammenkunft geriet ein wenig in Vergessenheit. Bis im Jahre 1994 sich die Verantwortlichen des Heimat- und Trachtenvereins ein Herz fassten und sich daran machten, das Fest wieder mit neuem Leben zu erfüllen. Unterbrochen wurde die Festfolge in den vergangenen Jahren nur wenige Male, wenn es die Witterung nicht erlaubte und das Fest abgesagt werden musste.

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Vereine zunächst auf dem Dorfplatz in Trisching. Dort stellten sie sich auf, um, angeführt von den Trischinger Musikanten, zum Magdalenental zu ziehen. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich Landtagsabgeordneter Alexander Flierl, Landrat Thomas Ebeling, Kreisrätin Bettina Lohbauer, Bürgermeister Josef Deichl und seine beiden Stellvertreter Andreas Altmann und Eduard Delling, sowie die Gemeinderäte und Jagdpächter Matthias Päffgen.

Im Magdalenental angekommen zelebrierte Pfarrer i.R. Richard Salzl den Festgottesdienst. In seiner Predigt ging er auf die heilige Maria Magdalena ein. Die Trischinger Musikanten gestalteten den Gottesdienst mit der Gambrinus-Messe.

Anschließend folgte der Frühschoppen. Die Besucher ließen sich von einem aufziehenden Gewitter mit starken Sturmböen nicht vertreiben. Alle fanden während des Regenschauers Platz unter den Sonnenschirmen oder in den aufgestellten Pavillons. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der anwesenden Trachtenvereine, die mit ihren tänzerischen Auftritten sehr großen Beifall ernteten. Für die Kinder und Jugendlichen des Trachtenvereins war es etwas Besonderes, einmal ihr Können zeigen zu dürfen, das sie sich in den Proben erworben haben.
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