Sanierung steht an

Lokales
Schmidgaden
09.04.2015
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Die Sanierung der Saugbehälter in der Wasseraufbereitungsanlage stand auf der Tagesordnung des Wasserzweckverbandes. Die Verbandsräte nutzten dies, um sich ein umfassendes Bild von der Wasserversorgung zu machen.

Der Saugbehälter in der Wasseraufbereitungsanlage des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Gemeinden Fensterbach und Schmidgaden muss nach 20-jährigem Betrieb saniert werden. Zur Besichtigung konnte der Verbandsvorsitzende Johann Schrott, der Bürgermeister der Gemeinde Fensterbach, neben seinem Stellvertreter Josef Deichl, dem Bürgermeister der Gemeinde Schmidgaden, und den Verbandsräten auch Ingenieur Hans Gleixner von der Firma Kehrer in der Wasseraufbereitungsanlage in Dürnsricht begrüßen.

Die vielen tausend Kubikmeter Wasser haben ihre Spuren im Saugbehälter hinterlassen, lautete eine Feststellung von Gleixner. Er stellte verschiedene Möglichkeiten vor, wie die Sanierung durchgeführt werden kann. Das Angebot der Firma enthält auch eine Erneuerung der Lüftungsanlage mit dem Einbau einer Filteranlage. Neben der Erneuerung des Anstrichs gibt als weitere Alternative die Option, den Saugbehälter zu verkleiden.

Die zum Teil neu gewählten Verbandsräte nutzten den Ortstermin, um sich von Wasserwart Franz Schleicher die Aufbereitungsanlage vorstellen zu lassen. Bei der anschließenden Aussprache bei der Zweckverbandssitzung waren sich die Räte einig, dass die vorgeschlagene Sanierung des Saugbehälters durch das Auskleiden zwar aktuell eine Mehrausgabe darstellt. Da sich dadurch aber die Nutzungsdauer von 20 auf 50 Jahre verlängert, sei es langfristig die günstigere Lösung.

Die Verbandsräte stimmten der Maßnahme deshalb zu. Lob gab es für den Wasserwart. Er mache einen guten Job und die Anlage sei auch nach 20 Jahren noch in einem sehr guten Zustand, stellte Bürgermeister Deichl mit Zustimmung der Verbandsräte fest.
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