Unter neun neuen Lehrlingen auch zwei junge Frauen - Michael Bräu lobt hohe Ausbildungsquote
Schreinerinnung stolz auf Nachwuchs

Lokales
Schmidgaden
25.10.2014
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Die Schwandorfer Schreinerinnung hat eigentlich deutlich mehr Lehrlinge als die drei jungen Männer, die beim Vorstellungstermin der neuen Auszubildenden tatsächlich da waren. Neun waren angekündigt, darunter sogar zwei junge Frauen, aber aus unterschiedlichen Gründen konnten sechs von ihnen nicht teilnehmen, als man sich zum offiziellen Termin in der Schreinerei von Werner Schönberger in Schmidgaden-Rottendorf traf.

Das änderte aber nichts daran, dass die Innung stolz ist auf ihren Berufsnachwuchs und am liebsten noch viel mehr davon hätte. Michael Bräu aus Schwandorf betonte ausdrücklich, "dass auch wir mittelständischen Schreiner junge Leute ausbilden, nicht nur die Industrie". Bräu verwies in diesem Zusammenhang auf die hohe Ausbildungsquote in den Schreinerbetrieben der Region.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang Katrin Schönberger, die Tochter von Schreiner Werner Schönberger. Die 21-Jährige hat am Max-Reger-Gymnasium in Amberg ihr Abitur abgelegt und sich danach entschieden, eine Schreinerlehre anzufangen. "Vielleicht will ich einmal Innenarchitektur oder Innenausbau studieren, und jetzt kann ich praktische Erfahrungen sammeln", erzählte sie. Derzeit ist sie im dritten Lehrjahr - die anderen in ihrem Jahrgang sind alles männliche Kollegen. Extra-Wurst bekommt sie trotzdem keine, versicherte sie schmunzelnd: "Ich muss mit anpacken und bin auch auf den Baustellen dabei." Der Beruf fordere sie und um 16 Uhr sei auch nicht immer Schluss. "Da kommt man als Frau auch 'mal an Grenzen."
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