Zuschuss für Recyclinghof

Lokales
Schmidgaden
19.05.2015
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Auf dem Weg zum Umbau des Recyclinghofes nahm die Kommune einen weiteren Schritt: Mehrheitlich beschloss der Gemeinderat, die Ausschreibung vorzubereiten. Vom Landkreis gibt es für die Maßnahme einen Zuschuss.

Summa summarum kostet der Umbau des Wertstoffhofes samt Grüngutannahme etwa 160 000 Euro, schätzte Kämmerer Hans Werner bei der Sitzung des Gemeinderats. Nach einer Anregung des Landratsamtes ist geplant, auf dem Gelände auch einen Container für Altkleider aufzustellen. Der Kreis bezuschusst die Umbaumaßnahmen auf den Recyclinghöfen mit 80 Prozent, maximal aber 80 000 Euro. Das hieße im Schmidgadener Fall, dass die Maßnahme etwa zur Hälfte gefördert werden würde. Gemeinderat Christian Pröls hatte zwar grundsätzlich keine Einwände dagegen, dass der Recyclinghof umgebaut wird - aber die Kosten störten ihn: "160 000 Euro sind einfach zu viel". Mit seiner Gegenstimme beschloss der Gemeinderat, die Ausschreibung nun vorzubereiten.

Die größte - weil teuerste - Baustelle der Gemeinde ist die Sanierung des Bauhofes. Bei der Sitzung ging es nun um den Bauabschnitt, der den Waschplatz samt Tankanlage betrifft. Ludwig Röhrer stellte dem Gremium die Planung vor und kam zu dem Schluss: "Die jetzige Tankstelle entspricht den Anforderungen nicht mehr". Der neue Waschplatz soll 7 Meter breit und 13 Meter lang werden und kostet inklusive Salzsilo rund 268 000 Euro. Gegen die Planung hatten die Gemeinderäte keine Einwände. Nun geht es an die Ausschreibung der Maßnahme.

Auch die beiden vorgelegten Bauanträge stießen im Gemeinderat auf Zustimmung. In einem ging es um die Nutzungsänderung einer Stallung in einen Gemeinschaftsraum in Vierbruckmühle, im anderen um den Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Scheune in Schmidgaden.
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