Bedarf an Grundstücken
Nächster Schritt zum neuen Baugebiet

Politik
Schmidgaden
17.02.2016
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Im Westen der Ortschaft Schmidgaden plant die Gemeinde ein neues Baugebiet mit 35 Parzellen. Vonseiten der Behörden gab es dagegen fast keine Bedenken. Nur die Regierung der Oberpfalz wollte den Bedarf nach neuem Bauland genauer begründet haben.

Thomas Seuß vom beauftragten Ingenieurbüro stellte den Räten das Ergebnis der frühzeitigen Bürger- und Behördenbeteiligung vor. Aus den Reihen der Gemeindebewohner meldete sich niemand zu Wort, wohl aber einige der insgesamt 41 beteiligten Behörden. Ihre Stellungnahmen konzentrierten sich aber vornehmlich auf redaktionelle Änderungen oder kleinere Anregungen. Die Regierung der Oberpfalz als höhere Landesplanungsbehörde äußerte zwar keine grundsätzlichen Bedenken gegen den Bebauungsplan, wies aber auf die zahlreichen Baulücken im Gemeindegebiet hin. Deshalb, so war dem Schreiben aus der Domstadt zu entnehmen, solle die Kommune genauer begründen, warum sie Bedarf an zusätzlichem Bauland hat.

Zu diesem Sachverhalt hat die Gemeinde zwar schon zuvor ausführlich Stellung genommen, wird aber die Begründung noch einmal ergänzen. Darin weist die Kommune zum Beispiel auf die steigende Einwohnerzahl in der Gemeinde hin. Darüberhinaus sei es nicht möglich, die starke Nachfrage an Grundstücken mit den innerorts vorhandenen zu decken, weil diese sich im Privatbesitz befinden. Die Ortschaft Schmidgaden verfüge über kaum mehr freie Grundstücke, weshalb der Bedarf die Verfügbarkeit übersteige, so die mehrheitliche Auffassung des Gemeinderats.

Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt forderte einen höheren Ausgleichsfaktor, dem die Gemeinde mit der zusätzlichen Schaffung von Ausgleichsflächen im Bereich Gösselsdorf nachkommen wird. Der Plan wird nun noch einmal ausgelegt und den Behörden sowie Bürgern die Gelegenheit gegeben, dazu Stellung zu nehmen und eventuelle Einwände zu erheben.
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