Gegen "weiße Flecken"
Breitband: Gemeinde will an Fördergelder

Damit bis in zwei Jahren sämtliche Gebiete in Deutschland mit mindestens 50 Mbit in der Sekunde versorgt sind, hat das Bundesverkehrsministerium ein neues Breitband-Förderprogramm ins Leben gerufen. Die Gemeinde will über den Landkreis an Gelder aus diesem Topf kommen. Bild: Tietz
Politik
Schmidgaden
16.01.2016
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Bis zum Jahr 2018 soll ganz Deutschland mit schnellem Internet von mindestens 50 Mbit in der Sekunde versorgt sein. Dass dann auch die bisher noch unterversorgten Gebiete - die sogenannten "weißen Flecken" - von der Landkarte verschwunden sind, soll ein neues Förderprogramm aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gewährleisten. Der Topf aus Berlin ist mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro gefüllt.

Nachdem das Bundesprogramm mit einer Bagatellgrenze von 100 000 Euro versehen ist, bot der Landkreis Schwandorf den Gemeinden nun an, die Federführung zu übernehmen, für die Restausbaugebiete auf Landkreisebene einen Förderantrag beim Bundesministerium zu stellen, den Breitbandausbau auszuschreiben und letztlich in Verbindung mit den Kommunen zu vergeben. Der Gemeinderat nahm dieses Angebot an und fasste den einstimmigen Beschluss, dem Kreis die Regie zu überlassen.
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