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Politik
Schmidgaden
18.06.2016
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Bis zu 5000 Euro zahlt der Freistaat an Kommunen, die sogenannte "Wlan-Hotspots" - sie bieten die Möglichkeit, kostenlos ins Internet zu gehen - einrichten. Hier will sich grundsätzlich auch die Gemeinde anschließen. Die endgültige Entscheidung darüber wurde aber vertagt.

Der Staat übernimmt die Einrichtungskosten - höchstens 5000 Euro - für maximal zwei Hotspots. Den laufenden Betrieb müssen dann die jeweiligen Kommunen aus der eigenen Kasse zahlen. Die Verwaltung hatte vor der Gemeinderatssitzung bereits eine Reihe möglicher Standorte ausgearbeitet und dem Rat nun zur Entscheidung vorgelegt.

In Frage kämen demnach in Schmidgaden der Dorfplatz und das FC-Gelände, in Trisching das Vereinsheim, der Vereinsstadel oder das SV-Gelände sowie in Rottendorf der Festplatz oder die Grundschule. Erich Amann schlug vor, eventuell das Salzsilo auf dem Bauhof als potenziellen Standort in Betracht zu ziehen. Von dort aus könnten von der Reichweite her eventuell sowohl das Sportgelände als auch der Dorfplatz abgedeckt werden.

Im Gremium wurden außerdem Stimmen laut, die im Zuge der Gleichberechtigung der Ortsteile nicht nur zwei Hotspots einrichten wollten, sondern drei oder vier. Dafür müsste die Gemeinde aber vollständig selber aufkommen. Josef Piehler betonte in diesem Zusammenhang, dass die Hotspots seiner Meinung nach dort aufgestellt werden sollten, wo sich täglich viele Menschen aufhalten. Florian Burth schlug vor, im Bereich des Rathauses einen Hotspot einzurichten. Das sei ein neutraler Ort. Dann könne man schauen, wie er angenommen wird, bevor eine weitergehende Entscheidung getroffen wird.

Das Gremium verständigte sich nach kurzer Debatte schließlich darauf, zunächst herauszufinden, was eine Überprüfung möglicher Hotspot-Standorte kostet und dann in einer der nächsten Sitzungen festzulegen, wo genau derartige Prüfungen vorgenommen werden sollen.
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