Abschied von Josef Ries

Vermischtes
Schmidgaden
30.07.2016
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Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde Josef Ries aus Wolfsbach, der im Alter von knapp 89 Jahren verstorben war, im Friedhof in Rottendorf zur letzten Ruhe gebettet. Pfarrer Gerhard Wagner würdigte er das christliche und arbeitsame Leben des Verstorbenen. Josef Ries wurde am 27. November 1927 als zweites von sieben Kindern der Eheleute Martin und Anna Ries in Wolfsbach geboren. 1959 trat er mit Kunigunde Bauer aus Inzendorf vor den Traualtar. Aus dem Ehebund gingen fünf Söhne und eine Tochter hervor.

Als sein Vater früh starb, übernahm er den elterlichen Hof. Um einen Hausbau zu finanzieren, arbeitete Josef Ries ab 1972 zwölf Jahre bei der Detag. Als 1992 sein Hof abbrannte, widmete er sich mit Fleiß und Tatkraft dem Wiederaufbau. Sechs Jahre lang engagierte er sich im Gemeinderat. 1947 trat er als Aktiver der Feuerwehr Rottendorf bei. Nach der Neugründung des Vereins 1965 unterstützte er dessen Ziele als passives Mitglied. 1997 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Vorsitzender Hubert Bauer dankte Josef Ries mit einer Kranzniederlegung. Andreas Altmann, Vorsitzender von der SRK Rottendorf, verwies darauf, dass Josef Ries noch die Schrecken des 2. Weltkrieges erlebt hatte. 1998 wurde er zum Ehrenmitglied der Soldaten- und Reservistenkameradschaft ernannt und mit der Treuenadel für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Eine Blaskapelle aus Nabburg spielte das Feierabendlied und den Guten Kameraden. Der Kirchenchor Rottendorf umrahmte die Trauerfeier mit einem deutschen Requiem und Grabliedern.
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