Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schmidgaden
Zurückhaltung bei Treibjagden

Vermischtes
Schmidgaden
10.02.2016
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Bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schmidgaden zeigte sich einmal mehr das harmonische Miteinander unter den Pächtern und den Jagdgenossen.

Jagdvorsteher Johann Schmidl ging in seinem Bericht auf Holzspalter und Mulcher ein, die gut im Einsatz sind. Weiterhin berichtete er, dass nach vielen Jahren ein neues Jagdkataster mit Flurübersichtkarte über das Vermessungsamt angeschafft wurden. Erfreulich sei, dass nahezu keine Wildschäden im Revier auftreten. "Wenn doch, sollten sie direkt im gegenseitigen Einvernehmen unter den Beteiligten geregelt werden", bat Schmidl. Kassenverwalter Josef Schimmer gab einen positiven Kassenbericht ab. Kassenprüfer Johann Maunz bestätigte einwandfreie Buchführung, so dass die Versammlung einstimmig die Entlastung erteilte.

Jagdpächter Manfred Röhl gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass ein sehr gutes Verhältnis zu den Genossen eine unkomplizierte Zusammenarbeit bewerkstellige. Lobend vermerkte er, dass sich Mitpächter Erich Bücherl mit seinen Jägern draußen im Revier um die Hege und Pflege des Wildes kümmern. Röhl erwähnte, dass man sich mit Treibjagden zurückhalte, um speziell bei den Hasen einen guten Bestand zu sichern. Die Vorgaben des Abschussplanes durch die Untere Jagdbehörde werden aber grundsätzlich eingehalten. Weiterhin zitierte er einen Zeitungsbericht, der sich mit der Betreuung des Wolfes in Deutschland auseinandersetzt. Die hierbei festgelegte staatliche Bürokratie wurde von der Versammlung schmunzelnd zur Kenntnis genommen und scheint doch etwas überzogen zu sein.

Zweiter Bürgermeister Andreas Altmann überbrachte die Grüße des Ersten Bürgermeisters Josef Deichl und des Gemeinderates. In seinem Grußwort bat er die Versammlung, für die folgende Abstimmung, also die Verwendung des Jagdpachtschillings, um einen Solidarbeitrag für den Wegebau. Die Gemeinde würde dies sehr begrüßen und er versprach, dass natürlich der größere finanzielle Anteil für die Wegesanierung der Gemeinde selbst zufallen würde. Ebenso werden die notwendigen Geräte mit Personal bereitgestellt. Er führte aus, dass die Sanierungen dringend notwendig sind, sie wären gemeinsam leichter zu schultern.

Jagdvorsteher Schmidl stand mit den Genossen dem Antrag positiv gegenüber, so dass die schriftliche Abstimmung eine deutliche Stimmen- und Flächenmehrheit für den Antrag erzielte. Das Ergebnis lautete, dass etwa die Hälfte des Reinertrages für den Wegebau eingesetzt wird, der Rest wird auf Antrag an die Genossen ausbezahlt.
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