Marterl gesegnet
Wiederaufbau nach dem Sturm

Die Naturfreunde setzten sich für die Erneuerung des Marterls ein, das Ruhestandspfarrer Johann Schießl segnete. Anschließend gab es ein Fest. Bild: hfz
Vermischtes
Schmidgaden
04.06.2016
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Ein Sturm zerstörte im vergangenen Jahr das Kreuz am "Dreiermarterl". Auf Initiative der Naturfreunde wurde es nun erneuert. Ein "Einweihungsfest" diente auch der Kostenreduzierung.

-Rottendorf. Ruhestandspfarrer Johann Schießl segnete das Kreuz am sogenannten "Dreiermarterl" zwischen Rottendorf und Littenhof bei einem Flurgottesdienst. Schießl sagte in seiner Predigt, dass man Christus an vielen besonderen Orten intensiver erfahre und dieser Ort wohl so einer sei, wozu nicht zuletzt das wunderschöne neue Kreuz beitrage. Das ursprünglich an dieser Stelle stehende Kruzifix wurde im vergangenen Jahr Opfer eines Sturmes, der sowohl das Holzkreuz als auch den Korpus zerstörte.

Die Naturfreunde Rottendorf nahmen sich der Sache an. Es wurde ein neuer Christuskorpus aus wetterfestem Gießharz gekauft. In Zusammenarbeit mit zweitem Bürgermeister Andreas Altmann, der sich sofort bereit erklärte das Holzkreuz zu fertigen, wurde das neue Flurkreuz aus robustem Douglasienholz neu errichtet. Die Materialkosten übernahm die Gemeinde Schmidgaden.

Josef Pösl, Vorsitzender der Naturfreunde, dankte in seiner Rede allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen hatten. Altmann überbrachte den Dank der Gemeinde für die Initiative der Naturfreunde. Er lud die Gläubigen anschließend zum Frühschoppen ein und legte ihnen ans Herz recht lange zu bleiben.

"Da der Christuskorpus auch viel Geld gekostet hat", lautete seine Erklärung. "Denn der Erlös dieses Festes wird verwendet, um die Ausgaben rund um die Kreuzerneuerung zu minimieren." Dieser Aufforderung kamen viele der Anwesenden nach und auch Petrus, der wettertechnisch ein Einsehen hatte.
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