Schwierige Vermarktung
Impulse für das Gewerbe- und Industriegebiet an der A6

Die Präsentation der Ergebnisse einer Untersuchung von OTH-Studenten erfolgte (von links) im Beisein von Bürgermeister Josef Deichl, Michael Bauer als dem Sprecher des Wirtschaftsforums, Prof. Dr. Christiane Hellbach und Petra Rehorz (rechts), in der Mitte die Vertreter der Studierenden-Gruppe. Bild: hfz
Vermischtes
Schmidgaden
26.02.2016
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Studierende der OTH Amberg-Weiden stellten zusammen mit ihrer betreuenden Professorin Dr. Christiane Hellbach die Ergebnisse zum Kooperationsprojekt mit der Gemeinde Schmidgaden vor. Es gibt Impulse für das Gewerbe- und Industriegebiet an der A 6 in Trisching.

Zahlreiche Interessierte, Gemeinderäten, Bürgermeister und Mitglieder des Wirtschaftsforums fanden sich im Gasthaus "Anderl" ein, um den Ausführungen der Studierendengruppe zu folgen. Michael Bauer, der den Kontakt zur OTH Amberg-Weiden hergestellt hatte und das Projekt betreute, fungierte an diesem Abend als Moderator.

Nachdem im Dezember bereits eine Zwischenpräsentation stattgefunden hatte, wurden nun konkrete "Hausaufgaben" durch die Studierenden der OTH Amberg-Weiden mit auf den Weg gegeben. So hat man ein komplett neues Exposé für das Gewerbe-/Industriegebiet erarbeitet. Die Studierenden schlagen vor, dieses Exposé auf den verschiedenen, bereits vorhandenen Plattformen zur Verfügung zu stellen. Es wurde in der Analysephase der Studenten festgestellt, dass keine einheitlichen Informationen auf den bereits genutzten Vermarktungskanälen verwendet werden. In gleicher Weise zeigten die Studenten neue Vermarktungskanäle auf und stellten die notwendigen Anpassungen auf der Gemeindehomepage vor. Vor allem im Bereich des Internetmarketings wurden verschiedenste Verbesserungspotentiale aufgezeigt, um noch näher an Interessenten heranrücken zu können.

Einige Negativfaktoren


Darüber hinaus wurden die Ergebnisse der Analyse umliegender Gewerbe- und Industriegebiete der Gemeinde übergeben. Dabei stellte sich heraus, dass in einem 20-Kilometer-Radius rund um den Standort Trisching, eine enorm hohe Dichte an Gewerbe- und Industriegebieten vorhanden ist.

Eine konkrete Aussage ergab sich aus einer von den Studierenden deutschlandweit angelegten Benchmark-Analyse. Bei dieser Erhebung stellte sich heraus, dass in der Bundesrepublik kein vergleichbares Gewerbe-/Industriegebiet mit ähnlichen Größenstrukturen wie in Trisching vorhanden ist.

Prof. Dr. Hellbach stellte dazu fest, dass sich die Aufgabe der Vermarktung des Gewerbe-/Industriegebietes an der A6 in Trisching als sehr schwierig darstelle. Dazu tragen die Höhenunterschiede im Gelände, sowie die Tragfähigkeit des Baugrundes bei. Als abschließender Grund der schleppenden Ansiedlung muss auch die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008/2009 herangezogen werden, da diese unmittelbar nach der Eröffnung des Gebietes im Jahr 2007 ausgebrochen war. Trotzdem befindet sich nach Aussage der Studenten, die Gemeinde auf einem sehr guten Weg, da die Herausforderungen im Gewerbe-/Industriegebiet nun endlich aktiv angegangen werden und konkrete Umsetzungsmaßnahmen gesucht und gefunden wurden.

Abschließend bedankte sich Bürgermeister Josef Deichl sowohl bei den Studierenden, als auch bei Prof. Dr. Christiane Hellbach für die fruchtbare Zusammenarbeit. Die OTH Amberg-Weiden stelle nicht nur einen wichtigen Partner für die Unternehmen in der Region dar, sondern sei auch für die Kommunen ein starker Unterstützungsanker.
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