Verkehrspolizei nimmt ungarischen Sattelzug unter die Lupe
Gefahrgut mit fünf Spanngurten

Die Säcke auf dem ungarischen Sattelzug waren lediglich mit ein paar Spanngurten gesichert. Bilder: Polizei
Vermischtes
Schmidgaden
21.07.2016
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Der Schwerverkehrstrupp der Amberger Verkehrspolizei nahm am Dienstag gegen 11.10 Uhr auf dem Parkplatz "Stocker Holz" an der A 6 einen ungarischen Sattelzug genauer unter die Lupe. Das schwere Gefährt war in Richtung Tschechien unterwegs hatte über 23 Tonnen Gefahrgut (Kaliumnitrat) in Säcken auf 19 Paletten geladen.

Die gesamte Ladung war mit lediglich fünf Spanngurten gesichert. Außerdem wurden drei Säcke entdeckt, die undicht und provisorisch mit Panzertape gesichert waren. Dieses Provisorium war jedoch nicht dicht, so dass bereits Gefahrgut aus den Säcken auf die Ladefläche gerieselt war.

Der Sattelzug wurde zu einem Entsorgungsfachbetreib gebracht, um dort die undichten Säcke in geeignete Behältnisse umzuladen.
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