Wehren gut ausgestattet

Das Feuerwehrhaus Schmidgaden und die drei anderen Feuerwehrhäuser erfüllen voll ihre Aufgabe, hat der Feuerwehrbedarfsplan ergeben, der dem Gemeinderat von einem Ingenieurbüro vorgestellt wurde. Bild: ral
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Schmidgaden
19.10.2016
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Eine umfangreiche Tagesordnung hatten die Gemeinderäte in ihrer letzten Sitzung zu bewältigen, obwohl zwei Punkte abgesetzt werden mussten. Gleich zu Beginn wurde der Feuerwehrbedarfsplan vorgestellt.

Zu Beginn der Sitzung gab Bürgermeister Josef Deichl bekannt, dass die Erschließung des Baugebietes Schmidgaden West III an die Fa. Seebauer für 940 000 Euro vergeben wurde, der Wasseranschluss für 110 000 Euro wurde vom Wasserzweckverband Fensterbach vergeben. Mit dem Bayernwerk wurde der Gaskonzessionsvertrag bis 2039 verlängert.

Im Frühjahr beschloss der Gemeinderat, einen Feuerwehrbedarfsplan durch ein unabhängiges Büro erstellen zu lassen. Damit wurde das Ingenieurbüro Diem aus Lappersdorf beauftragt. Alexander Diem stellte nun das Ergebnis vor. Dabei wurden alle vier Feuerwehren der Gemeinde untersucht. Die vier Gebiete wurden begutachtet nach möglichen Gefahren, und diese klassifiziert. Der Ausrüstungszustand wurde untersucht und auch die Einsatzfähigkeit der einzelnen Wehren an Hand vergangener Einsätze.

Wasseruhr kostet 40 Euro


Dabei konnte Diem als Fazit ziehen, dass die Wehren in der Gesamtheit gut ausgestattet sind für die Aufgaben, die sie zu bewältigen haben. Lediglich bei den Einsätzen tagsüber sei es notwendig, gleich eine andere Wehr mit zu alarmieren, um so die Einsatzfähigkeit herzustellen.

Bei der Abstimmung zur Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung wurde der Preis für die Wasseruhr auf 40 Euro festgesetzt. Zur 22. Änderung des Regionalplans Oberpfalz-Nord beschloss die Gemeinde als Stellungnahme abzugeben, die vorgesehenen Flächen für Windkraftanlagen AS 16 auf der Gemarkung Etsdorf zu streichen, da hier Beeinträchtigungen befürchtet werden. Außerdem ist dort der Fischadler gesichtet worden, der zu den geschützten Arten zählt. Als nächster Punkt wäre der Bericht über die örtliche Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2015 vorgesehen gewesen.

Prüfungsausschussmitglied Florian Burth stellte den Antrag, diesen Punkt abzusetzen. Denn es fand keine abschließende Besprechung über das Ergebnis statt, wie im Ausschuss vereinbart war. Außerdem hätte der Kämmerer den vom Ausschussvorsitzenden Josef Piehler erstellten Abschlussbericht noch vor den Mitgliedern des Ausschusses gehabt.

Punkt abgesetzt


Es entspann sich eine kurze Diskussion. Am Schluss wurde der Punkt abgesetzt; der Prüfungsausschuss klärt eventuell offene Fragen, so dass der Punkt auf der nächsten Sitzung behandelt werden kann. Durch die Absetzung erübrigte sich auch der nächste Tagesordnungspunkt, die Feststellung der Jahresrechnung 2015 und die Entlastung.

Einen Sachstandsbericht gab es von Bürgermeister Deichl zur Gleichstromtrasse Wolmirstedt - Landshut. Es ist eine reine Erdverkabelung vorgesehen. Zurzeit würden die Trassen geprüft. So wie es jetzt aussieht liegt die Gemeinde Schmidgaden im Zentrum. Die Gemeinden haben die Gelegenheit, auf Besonderheiten hin zu weisen. Es sollen aber auch Alternativtrassen geprüft werden.

Bürgermeister Deichl informierte anschließend darüber, dass er weiterhin auf der Suche nach einem Rathausstandort ist. In diesem Jahr seien in der Gemeinde Schmidgaden 20 Neubauten entstanden.
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