Ziel: Gewerbegebiet besser vermarkten
Gewerbegebiet besser vermarkten lernen

Vertreter der Gemeinde Schmidgaden ließen sich von den Studenten deren Resultate aus Analysen und Interviews erklären. Bild: ral
Vermischtes
Schmidgaden
14.01.2016
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Schmidgaden/Weiden. Vom Schlussspurt im Kooperationsprojekt zwischen der Gemeinde Schmidgaden und der Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden überzeugte sich Bürgermeister Josef Deichl, bei einem Besuch in der OTH.

Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die Gäste aus der Gemeinde Schmidgaden und stellte sie auf den weiteren Ablauf des Abends ein. Zu Beginn präsentierte die Studierenden-Gruppe ihre Resultate aus den verschiedenen Analysen und Interviews - in Vorbereitung auf die Abschlusspräsentation mit den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen. Dabei ging es um Erkenntnisse aus der Situationsanalyse, der Benchmark-Analyse (vergleichende Analyse von Ergebnissen oder Prozessen) und den Experteninterviews.

Analysiert wurden in einem Umkreis von 20 Kilometer um das Gewerbe- und Industriegebiet Trisching die angrenzenden Nachbargewerbeflächen hinsichtlich ihrer Branchen. Dazu kamen Experteninterviews mit Personen aus der Gemeinde Schmidgaden und externen Spezialisten.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Benchmark-Analyse. Bei dieser wurden Kriterien entwickelt, die das Gewerbe- und Industriegebiet Trisching auszeichnen, etwa die Flächengröße, Grenznähe oder Entfernungen zu den nächsten Ballungszentren. Anhand dieser Merkmale wurden vergleichbare Gewerbe-/Industriegebiete in ganz Deutschland ausfindig gemacht und deren Vermarktungsstrategie untersucht.

Nachdem die Kooperationspartner aus der Gemeinde Schmidgaden mit diesen Informationen versorgt waren, ging die Veranstaltung in einen interaktiven Teil über. Zusammen mit den Studierenden eruierten Bürgermeister Josef Deichl, Zweiter Bürgermeister Andreas Altmann sowie die Mitglieder des Wirtschaftsforums der Gemeinde Schmidgaden, welche Umsetzungsmöglichkeiten sich für das Gewerbe-/Industriegebiet an der A6 ergeben.

Dabei einigte man sich auf ein komplett neues Exposé des Gewerbe- und Industriegebietes, die Erstellung eines Flyers, das Aufzeigen von Vermarktungsplattformen im Internet und auf Handlungsempfehlungen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) der gemeindlichen Internetseite. Diese Arbeitspakete werden bis zur Abschlusspräsentation im Februar 2016 von den Studierenden ausgearbeitet.
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