Zu viele Rehe werden überfahren
„Abschuss“ auf der Straße

Vermischtes
Schmidgaden
30.03.2016
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Die Abschusszahlen im Trischinger Revier haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Ein großes Problem ist nach wie vor der Straßenverkehr, dem Rehe zum Opfer fallen.

-Trisching. Bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft Trisching berichtete Jagdvorsteher Edwin Deichl, dass in drei Vorstandssitzungen über die Geschicke der Jagdgenossenschaft beraten wurde. Ein neues Mulchgerät wurde angeschafft, das alte Gerät wurde verkauft. "Zwischen Jagdgenossen und den Pächtern herrscht ein sehr gutes Verhältnis". Dafür dankte Deichl den Pächtern und seinem Stellvertreter Andreas Pröls. Dritter Bürgermeister Eduard Delling regte an, dass sich die Jagdgenossenschaft zur Hälfte am Wegebau und der -sanierung finanziell beteiligen sollte.

Jagdpächter Matthias Päffgen berichtete anschließend über die jagdliche Situation im Revier. "Die Abschusszahlen sind die gleichen wie im Vorjahr. Der Abschussplan wurde erfüllt", betonte er. Im letzten Jahr konnten auch zwei Wildschweine erlegt werden.

15 Rehe überfahren


Große Sorgen macht den Jägern nach wie vor die hohe Zahl von im Straßenverkehr getöteten Rehen. Im abgelaufenen Jahr waren es 15 Tiere. Ein neuralgischer Punkt ist nach wie vor beim Sportplatz. Hier wurden im letzten Jahr alleine sieben Rehe überfahren. Die aufgestellten Warnschilder bewegen die Autofahrer nicht, langsamer zu fahren. Anregungen auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung hätten kein Gehör gefunden.

Gegen Paintball


Päffgen fand es auch nicht gut, dass genau beim Sportplatz die Paintball-Anlage errichtet werde. Das finde keine Zustimmung bei den Jägern, denn die Situation am Sportplatz "ist dann noch unruhiger und das Wild wird aufgeschreckt".

Auch der Jagdpächter lobte das gute Verhältnis zu den Jagdgenossen. Sollten Probleme auftreten, werde sofort darüber gesprochen. Die Abstimmung über die Verwendung des Jagdpachtschillings ergab, dass dieser heuer ausbezahlt wird. Die entsprechenden Anträge sind beim Jagdvorsteher zu stellen. Zum Schluss gab es noch für Schriftführer Alfons Kurz eine Geschenk: Er übt sein Amt seit 25 Jahren aus.
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