Marktfest eröffnet
Schmidmühlen in Feierlaune

Die Blaskapelle St. Ägidius führte am Samstag traditionell den Festzug an. Nach der offiziellen Eröffnung und dem Abendgottesdienst wurde bis tief in die Nacht gefeiert.
Freizeit
Schmidmühlen
08.08.2016
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Seit knapp vier Jahrzehnten gibt es in Schmidmühlen das Marktfest - und es ist immer noch ein Publikumsmagnet: tolles Programm, gute Stimmung, und am Samstagabend war es schwierig, noch ein Plätzchen zu ergattern.

Schmidmühlen. (pop) Für die einen ist es schlechtes Sommerwetter, für die anderen ist es optimales Marktfestwetter. Nicht zu heiß und nicht zu kalt, vor allem aber kein Regen, das ist für alle, die beim Marktfest Schmidmühlen mitarbeiten oder es als Gast besuchen möchten, optimal. Und so ist es nicht verwunderlich, dass wieder unzählige Besucher zur mittlerweile 38. Auflage kamen.

Pünktlich um 15.30 Uhr setzte sich nach dem Salutschuss der Reservistenkameradschaft der kleine Festzug in Bewegung. Er war ein buntes Spiegelbild dessen, was sich die Vereine für dieses Marktfest überlegt hatten. Zahlreiche Ehrengäste sowie Fahnenabordnungen zogen unter den Klängen der Blaskapelle St. Ägidius auf den Marktplatz. Traditionell erfolgt vor der Pfarrkirche St. Ägidius mit dem Bieranstich und den Grußworten von Bürgermeister Peter Braun die offizielle Eröffnung. Landrat Richard Reisinger gratulierte den Vereinen und Einwohnern zu dieser "tollen Gemeinschaftsleistung".

Ein Standkonzert der Blaskapelle St. Ägidius leitete zum Festteil über. Das Marktfest in der Lauterachtalgemeinde hat nichts an Attraktivität verloren - auch nicht nach 38 Jahren. Ein Grund ist das Unterhaltungsprogramm, das die Vereine mit dem Markt als Gesamtveranstalter organisieren. Es wurde gefeiert bis weit in die Nacht. Zwar war es abends doch etwas kühler, dennoch ließ man sich nicht vom Feiern abhalten.

Gleich nach dem Bieranstich ging es auch schon mit dem Programm los. Bürgermeister Peter Braun hieß die lettische Abordnung der Volkstanzgruppe "Velreiz" mit der Musikgruppe "Labi, ka ta" willkommen. Die Gäste revanchierten sich für den Empfang mit einer gelungenen Folkloredarbietung. So richtig in die Vollen ging es aber erst nach dem Abendgottesdienst - ab 20 Uhr waren freie Plätze rar. Die Spezialitäten der Vereine lockten wieder viele Gäste aus nah und fern nach Schmidmühlen. Ob asiatische Nudelpfanne, Eintopf der Bundeswehr, gegrillte Forellen und Gockerln, Schweinebraten, Pizza oder auch die obligatorischen Steaks und Bratwürstl vom Grill - alles fand seine Abnehmer.
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