Blaskapellen St. Ägidius und Jung St. Marien gestalten Serenade
Echte Musiker-Freundschaft

Der Gemeinschaftschor der beiden Jubiläumskapellen St. Ägidius Schmidmühlen und St. Marien aus Oberösterreich war das beeindruckende Finale von gut 80 Musikerinnen und Musikern. auf dem Kirchplatz in Schmidmühlen
Kultur
Schmidmühlen
20.07.2016
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Gemeinsam ist man stark - das gilt auch für die Musik. Heuer begeht die Blaskapelle St. Ägidius ihr 40-jähriges Bestehen, ihre Partner, die Blaskapelle Jung St. Marien aus Oberösterreich, gibt es schon seit 50 Jahren. Gemeinsam gestalteten sie eine Sommerserenade mit konzertanter Blasmusik vor mehreren Hundert Zuhörern auf dem Kirchplatz.

Musik verbindet


Die Schmidmühlener Musiker um Dirigent Michael Lobenhofer und Vorsitzenden Richard Fischer hatten tolle Unterstützung durch ihre Partnerkapelle Jung St. Marien, die mit ihrer Obfrau Andrea Frimmel und Kapellmeister Paul Kusen angereist war. Seit 1983 pflegen die beiden Kapellen partnerschaftliche Verbindungen mit gegenseitigen Besuchen. 280 Kilometer liegen zwischen Schmidmühlen und St. Marien - aber wenn es um die Musik geht, ist das keine Entfernung. So war es für die Österreicher selbstverständlich, ihre Partner mit einem Ständchen zu überraschen.

Ihre gemeinsame Serenade in Schmidmühlen wurde zu einem großen musikalischen Höhepunkt in diesem Jahr. Mehrere Hundert Zuhörer erlebten ein Feuerwerk aus Melodien aus Film, Musicals, Rock und Pop. Dazu kredenzten die Akteure schneidige Marschmusik und gediegene Polkaklänge. Eher untermauert denn gestört haben dieses Musik-Erlebnis das Glockengeläut von St. Ägidius und ein weithin sichtbares Höhenfeuerwerk auf dem Theilberg.

Gemeinsam gefeiert


Wie Carmen Hinterhölzl vom Musikverein sagte, sei man sehr gern nach Schmidmühlen gekommen - schließlich gebe es doppelten Grund zu feiern. Die Österreicher tun dies ähnlich wie die Schmidmühlener mit mehreren Veranstaltungen. Dass in der Ausbildung in beiden Kapellen vieles gleichartig gelagert sind, darüber berichteten Carmen Hinterhölzl und Richard Fischer. Sie verrieten Amüsantes aus den Proben, berichteten aber auch von den Nöten der beiden Laienorchester. Die seien aber angesichts vieler schöner Erlebnisse bei Wertungsspielen und Auftritten schnell vergessen.

Im folgenden Konzert gab es tatsächlich etwas für jeden Geschmack. Das Spektrum reichte vom Marsch der Medici bis zu Klassikern wie "Puttin'on the Ritz", mit "Mir san die Kaiserjäger" und "Lord oft the Dance" als Trumpfkarten. Chris Gardner als Gesangssolist bei "Always look on the bright Side of Life" war ein Erlebnis. Und zu Klängen von "Lord of the Dance" führten Katrin Fischer, Kerstin Fischer, Carolin Wittmann, Kristina König und Melissa Baier in die Kunst des irischen Stepptanzes ein.

Mit der Ernst-Mosch-Polka "Gute Nacht", gesungen von Kerstin Fischer und Michael Lobenhofer, wechselte man zum Gemeinschaftsauftritt. Dabei spielten etwa 80 Musiker aus beiden Orchestern den Bozener Bergsteigermarsch und den Erzherzog-Albrecht-Marsch.
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