Bluegrass-Quartett The Rooster Crows im Hammerschloss
Danach kräht jeder Hahn

The Rooster Crows - der Name ist für ihre Zuhörer Programm, weil für diese Band in Schmidmühlen viele gern beim Hahnenkrähen aufstehen. Bild: pop
Kultur
Schmidmühlen
23.11.2016
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Eigentlich müsste der Hahn gar nicht mehr krähen. Denn einen Weckruf hat diese Band nicht nötig. Doch sie heißt so - "The Rooster Crows", zu Deutsch der Gockel kräht. Nach ihrem jüngsten Konzert im Hammerschloss krähte nahezu jeder Hahn gerne.

Die Zuhörer kamen zahlreich, denn es war einmal mehr eine Kult-Musiknacht mit dieser Formation. Nicht zum ersten Mal gaben sich die vier ein Stelldichein in Schmidmühlen. Es ist eine feste, ja fast schon eingeschworene Musikgemeinde, die sich immer im November im Hammerschloss zu einem besonderen Konzert trifft.

Kultcharakter im Schloss


Kultcharakter hatte auch dieser Auftritt wieder, da - kaum war er zu Ende - schon die ersten Kartenvorbestellungen fürs nächste Mal kamen, obwohl noch gar nicht feststeht, wann das nächste Konzert sein wird.

Seit nunmehr neun Jahren machen die Schützen nicht nur als erfolgreiche Sportler auf sich aufmerksam, sondern einmal im Jahr zeigen sie sich auch von dieser anderen musikalischen Seite im Hammerschloss. The Rooster Crows - seit ihrer Gründung Anfang 2013 sind sie zu einem Ganzen zusammengewachsen und konnten nun ihre erste gemeinsame CD "Weed.Whites & Wine" vorstellen. Die vier sind ihrem eingeschlagenen Weg, ihrem Sound, treu geblieben: Mit ihren verschiedenen Saiteninstrumenten bringen sie stets eine erstaunliche klangliche Vielfalt auf die Bühne. Dadurch, durch mehrstimmigen Gesang und den respektvollen Umgang mit den Originalen drückten The Rooster Crows auch bei diesem Konzert den Songs ihren eigenen Stempel auf: immer geerdet und natürlich akustisch.

A là Bluegrass-Quartett


Die Band spielt in der klassischen Besetzung der Bluegrass-Quartette. Sie hat aber nicht nur Songs im Stile dieser Oldtime-Music im Gepäck, sondern bietet authentischen handgemachten Blues, Country und Folk und arbeitet außerdem mit Zitaten aus dem Rock. Es war erneut ein Konzert, bei dem sich die Zuhörer auf das Wesentliche - die Musik - konzentrieren konnten und nicht abgelenkt wurden vom Gläsergeklapper oder oft lästigem "Background-Gemurmel" im Hintergrund.
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