Die Raiffeisenbank Unteres Vilstal zeigt sich großzügig
Spendenpuzzle rettet Altarbild

Die aufwendige Restaurierung des Altarbildes "Jesu Taufe am Jordan" kann angegangen werden. Eine Spende von 2500 Euro steuerte die Raiffeisenbank Unteres Vilstal für die letzten zehn Felder bei (von links): Bankvorstand Karl Schlagbauer, Bürgermeister Josef Gilch und Bankvorstand Dr. Michael Doblinger. Bild: bö
Kultur
Schmidmühlen
02.08.2016
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Ebermannsdorf. (bö) Die Finanzierung der kostenträchtigen Altarbildsanierung "Jesu Taufe am Jordan" in der St. Johanniskirche in Ebermannsdorf kann in Auftrag gegeben werden. Mit der Übernahme der letzten zehn Patenschafts-Felder hat die Raiffeisenbank Unteres Vilstal die Finanzierung nun gesichert.

Bei einem Baustellenbesuch übergaben die Bankvorstände Karl Schlagbauer und Dr. Michael Doblinger an Bürgermeister Josef Gilch einen Spendenscheck für die letzten zehn noch offenen der insgesamt 100 Felder in Höhe von 2500 Euro. Nur so, erläuterte Gilch, habe die Finanzierung überhaupt angegangen werden können. Die Patenschaften standen jedem offen. Der örtliche Historische Verein organisierte den Verkauf der Anteile zu je 250 Euro. Mit der Spende der Raiffeisenbank Unteres Vilstal ist es jetzt geschafft, und der Bürgermeister kann die kostspielige Restaurierung in Auftrag geben.

Das Altarbild zeigt die "Taufe Jesu am Jordan" und wurde in den Jahren 1723 und 1724 von Johann Adam Müller geschaffen. Dass sich der Künstler damals länger in der Region aufgehalten haben muss, zeigen seine Fresken in der Jesuitenkirche in Amberg und andere Altarbilder in der Region. Die Gesamtsumme der Restaurierung ist mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt, berichtete Gilch, Zuschüsse würden den größten Teil abdecken, 150 000 Euro müsse die Kirchenstiftung noch selbst leisten.
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