Kirwagemeinschaft Schmidmühlen feiert
"100 minus 90"-Jähriges

Auch schon ein Stück Ortsgeschichte: Die Schmidmühlener Paare von 2006 - dem Gründungsjahr der Kirwagemeinschaft. Bild: bjo
Kultur
Schmidmühlen
07.07.2016
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Sie nimmt ihre Tradition ernst. Aber mit Humor. Deshalb feiert die Kirwagemeinschaft Schmidmühlen am Wochenende, 9./10. Juli, ihr "100 minus 90"-jähriges Bestehen.

Anfang 2006 wurde die Gemeinschaft gegründet. Mittlerweile hat sie an die 120 Mitglieder. Die Aktiven veranstalten jedes Jahr mit großer Begeisterung ihre Kirwa am ersten September-Wochenende in Schmidmühlen.

Das "100 minus 90-jährige" Bestehen wollen die Jugendlichen mit einem Fest im Salzstodl begehen, zu der die Bevölkerung eingeladen ist. Am Samstag, 9. Juli, um 19 Uhr gibt es einen Festgottesdienst in der Pfarrkirche, den die Kirwaleute und die Blaskapelle St. Ägidius umrahmen. Danach begleiten die Musiker die Teilnehmer zum Salzstodl, wo ab 20 Uhr die große Sause mit der Band Hoarscharf steigt.

Am Sonntag beginnt um 13.30 Uhr ein Spiel ohne Grenzen. Einladungen dazu wurden an die Schmidmühlner Vereine verschickt. Anmeldungen sind nur noch heute möglich bei Vorsitzendem Josef Pirzer (0171/5 48 76 11). Die Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Kaffee und Kuchen werden ab 14.30 Uhr serviert. Ab 18 Uhr spielt "Krach Bumm Fürchterlich", um allen bis zum EM-Finale kräftig einzuheizen: Das Fußballspiel ist ab 20 Uhr bei einem Public Viewing im Salzstodl zu sehen. Auch die passiven Mitglieder der Kirwagemeinschaft sind eingeladen. Sie erhalten Freigetränke und einen Essensgutschein.

HintergrundIns Leben gerufen wurde der Verein von Bernd Bauer und Alexander Böhm, den beiden ersten Vorsitzenden. Um das Brauchtum wiederaufleben zu lassen, treffen sich die Jugendlichen jedes Jahr frühzeitig, um Tänze einzustudieren. Die Paare besuchen auch umliegende Kirchweihen und haben sich damit einen entsprechenden Freundeskreis aufgebaut. "Bei den Kirwaleuten ist immer was los", betont ihr derzeitiger Vorsitzender Josef Pirzer. Das ganze Jahr über unternehmen sie viel gemeinsam, beteiligen sich an Festzügen und Vereinsfeiern im Umland und stellen eigene Aktivitäten auf die Beine. (bjo)
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