Ab Freitag wird der neue Heimatkalender verkauft
Erinnerungen an vergessene Zeit

Der Brunnlettberg vor 1900 - eine der historischen Aufnahmen im neuen Schmidmühlener Heimatkalender. Bilder: pop (2)
Lokales
Schmidmühlen
02.12.2015
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Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren gibt es wieder einen Heimatkalender für 2016. Es ist mittlerweile schon die fünfte Auflage und die dritte als historischer Kalender. Ab Freitag, 4. Dezember, wird er verkauft. Dieser Idee liegt nicht der große Reingewinn zugrunde, sondern die Intention, die Geschichte Schmidmühlens in Bildern Revue passieren zu lassen. Ortsheimatpfleger Josef Popp hat dafür wieder in seine Schatzkiste - in das Archiv des heimatkundlichen Arbeitskreises - gegriffen und alte Fotos ausgesucht.

"Schmidmühlen - Erinnerungen an eine noch nicht ganz vergessene Zeit": Unter diesem Motto steht heuer der Schwarz-weiß-Kalender. Bei der Präsentation eines Vorabdrucks im Rathaus zeigte sich Bürgermeister Peter Braun begeistert von der Idee und der Aufmachung, für die erneut Martin Graf verantwortlich ist. Der neue Heimatkalender ist eine bebilderte Chronik, freilich ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. Viele Bilder aus den vergangenen Jahrzehnten spiegeln das vielfältige Leben der Marktgemeinde wieder.

Die ältesten Aufnahmen stammen um die vorletzte Jahrhundertwende, um 1900, und zeigen alte, bisher nirgends veröffentlichte Aufnahmen. Auch Senior-Heimatpfleger Michael Koller fand Idee und Umsetzung wirklich gelungen.

Die Fotos stammen aus dem Bilderarchiv, das 2001 für das zweite Heimatbuch von Michael Koller, Josef Popp, Hans Rubenbauer, Paul Böhm, Josef Weigl und Norbert Schuster angelegt wurde, sowie aus Privatbesitz, unter anderem von Klaus Altenbuchner. Wie im vergangenen Jahr beträgt der Verkaufspreis sechs Euro, orientiert an der Kostendeckung. Die Macher empfehlen den Kalender im DIN-A4-Format als Geschenk zu Weihnachten, insbesondere für Verwandte, die auswärts wohnen, aber noch einen Bezug zu Schmidmühlen haben, oder für alle, die die Zeitgeschichte des Ortes interessiert. Josef Popp dankte der Raiffeisenbank Unteres Vilstal und der Sparkasse Amberg-Sulzbach, Eva Eichenseer (Apotheke Alte Post), Martin Graf (Satzstudio), Günther Schmid (Getränke Schmidbräu), Marco Weizer (Physiotherapie), Paul Färber ("färbos vilstal"), Karl Popp, Winbuch (Kfz-Werkstätte/Reifen), Dr. Johann Eichenseer (Zahnarzt), Leonhard Feuerer (Busreisen/Emhof) und Marina Graf (Mode-/Gardinendesign) für die finanzielle Unterstützung, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre. Beim Seniorennachmittag der Pfarrei und Gemeinde werden heuer keine Kalender verschenkt.
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