Abwasser-Projekt abgeschlossen - Bei Sanierungen Prioritätenliste bis 2019
Am Ende billiger als geplant

Der sanierte Fußweg zwischen Weinbergweg und Brunnlettstraße. Bild: pop
Lokales
Schmidmühlen
10.01.2015
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(pop) Das vergangene Jahr war für Schmidmühlen keines der großen Baumaßnahmen. Die wurden in den Vorjahren schon ziemlich abgearbeitet. Erinnert sei hier nur an die Fertigstellung des Hammerschlosses, die Sicherung der Wasserversorgung, die Hochwasserfreilegung, die energetische Sanierungen der Schule und des Oberen Schlosses, aber auch die Anschlüsse von Harschhof, Emhof und Winbuch an die Kläranlage.

Auch verwaltungstechnisch ist die letzte große Baumaßnahme, der Anschluss von Greining und Winbuch an die kommunale Abwasseranlage, mittlerweile abgeschlossen. Dieses Projekt war auf 1,9 Millionen Euro veranschlagt, kostete tatsächlich aber nur 1,5 Millionen, war also rund 400 000 Euro billiger als geplant.

Zuschüsse gab es vom Freistaat Bayern (764 000 Euro). Gebaut wurden dabei 1145 Meter Ortskanäle, 216 Meter Verbindungsleitungen, 3856 Meter Druckleitung, eine Pumpstation und ein Regenrückhaltebecken.

Abgeschlossen wurde die Sanierung des Fußwegs zwischen Weinbergweg und Brunnlettstraße. Dieser zweite Abschnitt schlug mit 21 000 Euro zu Buche. Ganz andere Summen stehen bei Straßenunterhalt und -sanierungen für die kommenden Jahre im Raum. Abgeschlossen sind Planung und Zuschussanträge zur Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Schmidmühlen nach Ofen, die heuer erledigt werden soll. Hier geht es um 365 Meter mit Ausbaukosten von rund 232 000 Euro (Eigenanteil Gemeinde: rund 102 000 Euro). Eine Sanierung steht ebenfalls noch heuer bei der Gemeindeverbindungsstraße Sinzenhof nach Unteradlhof an (rund 20 000 Euro).

Für weitere Straßensanierungen hat der Marktrat eine Prioritätenliste erstellt, bis 2019 und darüber hinaus. Insgesamt stehen hier Ausgaben von rund rund 2,8 Millionen Euro an.
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