Advent ist im Dezember

Der Kirchenchor erfreute die Zuhörer mit dem Lied "Es kommt ein Schiff".
Lokales
Schmidmühlen
04.12.2014
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Spekulatius im September, Weihnachtsschmuck im Oktober, Christbäume im November: Schmidmühlen macht es anders und folgt lieber dem Motto "Alles hat seine Zeit - Advent ist im Dezember".

Bei der "adventlichen Stunde" am Sonntagnachmittag, begleitend zum Adventsmarkt, versuchten Gruppen und Vereine der Pfarrei, ihren Zuhörern ein wenig Ruhe und Besinnung zu ermöglichen. Pfarrgemeinderatssprecher Johann Bauer lud dazu ein, "den Rhythmus des Kirchenjahres, die besonderen Gedenk- und Feiertage im November und Dezember, neu zu entdecken".

Das folgende Programm mit Wort und Gesang orientierte sich an einer Textvorgabe Bauers. Eröffnet wurde es von der Bläsergruppe St. Ägidius. Thea Schaller von der KAB formulierte Gedanken dazu, was die Lichter des Advents bedeuten könnten. Es folgte von Cantores das Lied "In die Welt voller Dunkelheit". Das Vertrauen ist ausgegangen wie eine Kerze - darüber sprachen Heidi Luschmann und Frieda Schaller vom katholischen Frauenbund. "Ein Warten geht durch diese Zeit" sangen die Cantores. "Das Licht darf nicht ausgelöscht werden", formulierte Josef Färber vom Landvolk.

"Ave Maria, mit Gnaden gezieret" und "Gehn die Bacherl langsam schloufa" trugen die Schmidmühlner Sängerinnen in Mundart vor. Katrin Vogl von der Kolpingfamilie sagte: "Um ein Stern zu sein, musst du dein eigenes Licht verstrahlen, deinen eigenen Weg gehen. Und du brauchst dich vor der Dunkelheit nicht zu fürchten. Denn sie ist es, die deinen Stern noch heller strahlen lässt".

"Es kommt ein Schiff" stimmte der Kirchenchor an. Pfarrer Werner Sulzer betonte, die Dunkelheit begleite uns im Advent. Sein Appell war es, wenigstens in der Adventszeit einmal am späteren Nachmittag die Pfarrkirche zu besuchen und sich im Schein der Kerzen zu besinnen. Genauso könne man dies auch zu Hause machen - einfach einmal auf das elektrische Licht verzichten und sich im Kerzenschein zusammensetzen. Eltern und Kinder sollten nicht vergessen, durch gute Worte und Anerkennung füreinander kleine Lichter zu entzünden. Der Kirchenchor trug das Lied "Mein Gott welche Freude" vor, der Männergesangsverein "Lass den Heiland ein" und "Abendruhe". Nach der Bläsergruppe St. Ägidius setzte das gemeinsame Lied "Macht hoch die Tür" den Schlusspunkt.
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