Ausbau auf den Weg gebracht

Der Weinbergweg in Schmidmühlen soll im nächsten Jahr ausgebaut werden. Das beschloss jetzt der Marktgemeinderat. Die Kosten betragen nach ersten Schätzungen etwa 235 000 Euro. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
22.10.2015
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Die Sanierung des Weinbergewegs ist beschlossene Sache. Im nächsten Jahr fällt der Startschuss. Allerdings waren im Marktgemeinderat nicht alle dafür.

Mit den Gegenstimmen von Johann Luschmann, Michael Eckmeder und Peter Meyer von den Freien Wählern beschloss der Marktgemeinderat den Ausbau des Wegs, eine Baumaßnahme, die bereits im November 2014 in der Prioritätenliste für Straßensanierungen festgelegt worden war. Notwendig sei ein Vollausbau, "weil der Unterbau eine fachgerechte Sanierung nicht hergibt". Das stellte das Ingenieurbüro fest.

Ein kleiner Abschnitt des Kanals muss mit einem Inlinersystem nachgebessert werden, war in der Sitzung zu hören. Die Straßenlampen stehen zwar auf Privatgrund, sollen aber nach Möglichkeit gehalten werden. Die Ausbaukosten belaufen sich nach einer ersten Kostenschätzung auf 235 000 Euro. Davon entfallen auf den Anschluss des Hochweges knapp 85 000 Euro. Zur weiteren Vorgehensweise nannte Bürgermeister Peter Braun eine Bürgerbeteiligung mit den Anliegern zur Absprache des Straßenausbaues und der Festlegung des zeitlichen Rahmens.

Buch vergriffen

Seit einigen Jahren ist das 1986 aufgelegte Buch "Truppenübungsplatz Hohenfels - Geschichte einer Landschaft" von Eckehard Griesbach vergriffen. Jetzt denkt man über eine Neuauflage nach, berichtete Bürgermeister Peter Braun. Bei einer Auflage von etwa 300 Büchern müsse man aber mit etwa 11 000 Euro an Druckkosten rechnen. Um einen Überblick über die Nachfrage zu bekommen, soll die Verwaltung die Truppenübunsplatzrandgemeinden wegen einer festen Abnahme anschreiben. Braun: "Wenn uns dieses Ergebnis vorliegt, werden wir das Heimatbuch wieder auf die Tagesordnung setzten."

"Die Sanierung der Friedhofsmauer ist keine leichte Aufgabe": Zu diesem brisanten Thema informierte der Bürgermeister, dass die Sanierung im Innenbereich nicht mehr vor Allerheiligen beginnen soll. Lediglich im Außenbereich werden Bohrfundamente eingebracht. Mittlerweile liegt der Verwaltung auch eine Sanierungsaufforderung des Landratsamt Amberg-Sulzbach vor, die ein schnelles Handeln rechtlich absichert. "Wir rechnen damit, dass bis Dezember die Sicherung des Mauerwerkes abgeschlossen sein wird."

Gräber bleiben unberührt

Ein erster Schritt ist nach Allerheiligen die Entfernung der Grabmale, um effizienter arbeiten zu können. Die Gräber und die Grabeinfassungen selbst bleiben unberührt. Sie werden mit Holzplatten gesichert und abgedeckt, war in der Sitzung zu hören. Wie Braun informierte, liegt der Zuschussbescheid zur Breitbandförderung in Höhe von 554 253 Euro aus dem Bayerischen Finanzministerium seit einigen Tagen im Rathaus. Im Hochbehälter in Galching ist durch einen technischen Defekt ein Wasserschaden in Höhe von etwa 20 000 Euro entstanden. Die Reparatur wird in den nächsten Tagen vorgenommen.

Keine Einwände gab es gegen die Verlängerung des Vorbescheides (Tektur) zur Errichtung einer Mehrzweckhalle mit Photovoltaikanlage von Theo Fochtner für weitere zwei Jahre, ferner gegen den Bauantrag von Hildegard und Georg Allgeier aus Emhof zur Errichtung eines Carports.
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