Der Lanzenrieder Kirchweg soll damit finanziert werden
Manöverschäden noch nicht bezahlt

Die wohl teuerste Sanierung dieser Art in Schmidmühlen steht mit der etwa 600 Meter langen Harschhofer Straße an. Sie soll auf zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden. Die Gesamtkosten werden auf 940 000 Euro geschätzt. Dazu kommen nochmals knapp 700 000 Euro für Kanal und Wasser. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
18.11.2014
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In den Wintermonaten soll die Gemeindeverbindungsstraße von Archenleiten nach Hirschberg mit einer wassergebundene Decke wieder hergerichtet werden: Das teilte Gemeindechef Peter Braun bei der Bürgerversammlung mit. Der Lanzenrieder Kirchenweg, so ist er in der Bevölkerung bekannt, soll aus Geldern zur Behebung von Manöverschäden bezahlt werden.

Im Oktober 2012 wurde nach Brauns Schilderung der Weg durch das US-Manöver "Saber Junction" arg mitgenommen: Die Entschädigung allerdings "ist bis heute noch nicht abgeschlossen", fügte Braun hinzu. Die Akten zu diesem "Vorgang" lägen derzeit beim Landratsamt zur Überprüfung.

Der Bürgermeister ist aber zuversichtlich, dass die zu 75 Prozent von den US-Streitkräften und zu 25 Prozent vom Bund getragene Entschädigung bald ausgezahlt werde.

Im Bereich von Schmidmühlen ist der 1980 ausgebaute Weinbergweg als "verbrauchte Straße" eingestuft worden, auch darauf machte der Bürgermeister bei der Versammlung aufmerksam. Man habe Materialermüdung, Entwässerungsmängel und eine Frostempfindlichkeit unterer Schichten festgestellt. Zudem entspreche die Konstruktion nicht mehr den heutigen Erfordernissen.

Der Kanal müsse nicht ausgetauscht, die Wasserleitung aber erneuert werden, kündigte Braun an.
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