Ein Treffpunkt für (fast) alle

An der Lauterach, gleich gegenüber dem Rathaus, soll in Schmidmühlen ein Platz für Generationen ausgebaut werden. Mit der Planung wurde Landschaftsarchitekt Karl Spindler aus Kastl beauftragt. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
17.11.2015
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Er soll Jung und Alt verbinden und auch eine kleine touristische Attraktion sein: Einen Platz für Generationen will der Markt Schmidmühlen einrichten. Die Idee nimmt jetzt langsam Gestalt an.

(bö) Die neue Einrichtung soll zudem die Infrastruktur verbessern. Erste Vorschläge für die Gestaltung hat Landschaftsarchitekt Karl Spindler aus Kastl im Marktgemeinderat vorgestellt. Spindler wurde mit der Weiterführung der Planung beauftragt. Mit diesem Platz, aber auch mit der Sanierung des Fochtnerstadels will der Markt einen Treffpunkt - nicht für einzelne Ziel- und Altersgruppen, sondern für die Allgemeinheit - schaffen.

Spiel und Kunst

Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollen an der Hohenburger Straße in ein paar Jahren einen Ort vorfinden, der die Bevölkerung aus Schmidmühlen und die Benutzer der vorbeiführenden Radwege gleichermaßen anspricht. Hier soll es einen Kleinkinderspielplatz mit Angeboten für Bewegung und Balance, aber auch Spielmöglichkeiten, Erholung und Entspannung geben. Daneben soll hier aber auch Gestaltungsspielraum für Kunst und Aktion sein.

"Damit werden die Ziele des Städtebaus und der Ortsentwicklung umgesetzt", meinte Karl Spindler. Es gehe um die Begegnung von Jung und Alt in einer landschaftlich attraktiven Grünzone an der Lauterach - eben ein Treffpunkt für die Generationen. Vorstellbar sei es, dass ein Pavillon das Zentrum dieser Anlage ist. Ein Kneippbecken und eine WasserMatsch-Anlage für die Kinder sollen den Freizeitwert erhöhen.

Unter dem Motto Leben am Fluss wird dieses Projekt an der Hohenburger Straße auch bei den Bürgerversammlungen im März nächsten Jahres Schwerpunktthema sein, kündigte Bürgermeister Peter Braun an und fügte hinzu: "Da können auch noch Anregungen und Wünsche mit aufgenommen werden."

Hundefrei muss sein

Klar und deutlich war bei der Diskussion um die Ausgestaltung des Platzes aus den Fraktionen herauszuhören, dass es ein hundefreier Platz werden muss. Ein Weg durch den Spielplatz wurde von den einen als störend empfunden. Andere Stimmen meinten hingegen, dass dies eine positive Sache sei, die man durchaus umsetzen könne. Zur Umsetzbarkeit müssen jetzt Fachstellen wie das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt Amberg-Sulzbach gehört werden. Je nach Ausstattung des Platzes samt Grunderwerb stehen etwa 250 000 Euro an Projektkosten im Raum. "Dazu können wir aber auch Städtebaufördermittel beanspruchen", informierte Bürgermeister Peter Braun. Der Satz hierfür liege derzeit bei 60 Prozent.
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