Feuerwehren aus dem südlichen Kreis tagen in Schmidmühlen - Digitalfunk im Plan
Vereint Schlimmes verhindert

Kreisbrandrat Fredi Weiß (links) sowie Bürgermeister Peter Braun und Kreisbrandinspektor Hubert Blödt (von rechts) zeichneten (dazwischen, von links) Ludwig Zeberl, Klaus Falk und Johann Westiner für langjährigen aktiven Feuerwehrdienst aus. Bild: pop
Lokales
Schmidmühlen
26.09.2015
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Eine umfangreiche Tagesordnung hatten die Kommandanten und Vertreter der Feuerwehren des südlichen Landkreises bei ihrer Tagung in Schmidmühlen abzuarbeiten. Dabei standen neben streng Dienstlichem auch Ehrungen auf dem Programm.

Zum Auftakt dankte Bürgermeister Peter Braun im Namen seiner Kollegen, aber auch für alle Bürger für die Arbeit der FFW und ihrer Verantwortlichen. Dabei schloss er ausdrücklich auch die kleineren Wehren mit ein.

Wie wichtig der Einsatz dieser Ehrenamtlichen ist habe ein Großfeuer im Frühjahr in Winbuch deutlich gezeigt: Nur mit vereinten Kräften konnte hier Schlimmeres verhindert werden. Am Ende konnte nicht nur der gesamte Viehbestand gerettet werden - auch angrenzende Gebäude wurden gesichert. Dies sei nur in Kooperation möglich, betonte Braun - auch landkreisübergreifend, wie es insbesondere im Bereich der Gemeinden Schmidmühlen und Rieden mit dem Landkreis Schwandorf der Fall sei. Den Einsatzkräften sicherte er weiterhin die Unterstützung aller Mandatsträger zu.

Von besonderem Interesse waren Informationen über den Stand der Digitalfunk-Einführung - nicht nur im Landkreis, sondern auch in Bayern beziehungsweise deutschlandweit. Hier gab es durch den G7-Gipfel einige Verzögerungen, im Zeitplan, die man aber wieder ausgleichen konnte. Jetzt das Projekt wieder im Zeitplan.

Bundesweit liegt die Netzabdeckung bei etwa 97 Prozent. In der Oberpfalz ist von 102 Stationen nur eine noch nicht fertig - im Raum Cham. Zum 1. Januar 2016 wird eine "lückenlose digitale Rundumversorgung" angestrebt. Die Wehren sollen die Netzversorgung überprüfen und Fehler oder Schwächen melden.

Ein wichtiges Augenmerk der FFW liegt heuer auf der Mitgliederwerbung. Verstärkt will man auch Frauen für den aktiven Dienst gewinnen. Entsprechende Aktionen starten noch im Herbst.

Zum Abschluss der Tagung wurden dann noch drei langjährige Aktive aus Hohenburg, Utzenhofen und Thanheim geehrt (dazu eigener Artikel unten).
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