Fochtnerstadl: Jetzt geht's los

Der Marktgemeinderat Schmidmühlen macht sich an die Umsetzung des Bürgerentscheids zur Sanierung des Fochtnerstadls: Bis Dezember soll das zuständige Architekturbüro Fördermittel beantragen. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
02.11.2015
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Schmidmühlen setzt jetzt den Bürgerentscheid vom 29. März um. Gut zwei Drittel der abgegebenen Stimmen plädierten dabei für die Sanierung des Fochtnerstadls, um diesen künftig für Veranstaltungen nutzen zu können.

(bö) Mit der Sanierung des Stadls wird das Hammerschloss-Areal deutlich aufgewertet: Davon ist der Marktgemeinderat überzeugt. In den vergangenen Monaten hat Architekt Michael Dittmann vom gleichnamigen Büro in Amberg die weitere Planung vorangetrieben.

Frühestens 2017

Mit der Umsetzung beginnen könne man frühestens 2017, kündigte Bürgermeister Peter Braun in der Sitzung an. Die komplette Baumaßnahme kostet nach einer ersten Schätzung Dittmanns etwas über 1,2 Millionen Euro. Darin nicht enthalten sind Gestaltungskosten von etwa 80 000 Euro.

Ein wesentlicher Punkt der Sitzung war der Beschluss für die Sanierungsvariante, die den Bau künftig als Veranstaltungsstadl nutzbar machen soll. Die entsprechenden städtebaulichen Untersuchungen sind bereits gelaufen. Mit der Wiederaufnahme in das Städtebauprogramm wird dieser Fördertopf auch das Gros der Finanzierung ausmachen. Dazu kommen noch Mittel aus dem Bereich des Denkmalschutzes und des Bezirks Oberpfalz.

Platz für 200 Personen

Ausgebaut werden soll das ehemalige Ökonomiegebäude so, dass es knapp 200 Personen fasst. In die Planung eingearbeitet werden eine Galerie im Innenbereich, eine WC-Anlage und eine Theke.

Bis Anfang Dezember muss die Förderung bei der Regierung der Oberpfalz gestellt werden: Diesen Auftrag erteilten die Räte nun dem Architekturbüro.
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