Friedhofsmauer kippt

Sorgen bereitet in Schmidmühlen der Zustand der westlichen Friedhofsmauer. Ein großes Teilstück hat sich bedenklich weit geneigt, so dass wohl eine Sanierung nötig scheint. Zunächst aber soll ein Gutachten Klarheit über das ganze Schadensausmaß bringen. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
31.03.2015
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Der Putz ist teils großflächig abgebröckelt, das Mauerwerk zeigt Risse: In diesem angegriffenen Zustand ist die westliche Friedhofsmauer in Schmidmühlen schon länger. Jetzt hat sie sich auch noch geneigt - zu den Gräbern hin, was Kirche und Verwaltung nun handeln lässt.

(bö) Dieses Thema wurde in der jüngsten Marktratssitzung behandelt, in der es mit der Feststellung des Jahresrechnung als Hauptpunkt auf der Tagesordnung ohnehin ums Geld ging. Insofern passte auch diese Entwicklung gut hinein, die sich natürlich nicht verschlimmern darf, weil sonst unter Umständen auch die Grabstellen direkt an der Mauer gefährdet sind.

In jedem Fall scheint allein schon vom optischen Eindruck her die Standsicherheit der westlichen Mauer zur US-Wohnsiedlung hin in einem Teilbereich fraglich, hieß es in der Sitzung. Kaum eine Frage war es dagegen für das Gremium, dass eine Sanierung - sollte sie notwendig sein - "eine kostenträchtige Sache wird".

Gutachten schafft Klarheit

Doch der Handlungsbedarf scheint gegeben, nachdem sich die Mauer in den vergangenen Tagen wohl weiter nach innen geneigt hat, hieß es vonseiten des Rathauses. Wie Bürgermeister Peter Braun informierte, hat es mit dem Eigentümer des Friedhofs, der Katholischen Kirchenverwaltung, bereits einen Besichtigungstermin gegeben. Ein Gutachten solle jetzt den Grad der Schädigung des Mauerwerks feststellen. Damit könne man dann zumindest fundiert über eine Sicherung oder gegebenenfalls weitere nötige Schritte reden.

Zu einem privaten Vorhaben im Baugebiet "Am Sägewerk" erteilte der Marktrat die Befreiung für die Neigung eines Pultdachs mit Blecheindeckung. Das gemeindliche Einvernehmen gab es ferner für eine Bauvoranfrage für zwei eingereichte Baustandorte in Greining. Sie werden jetzt ans Landratsamt zur Entscheidung weitergeleitet.

Zum Thema Gülleausbringung machte ein Redner darauf aufmerksam, in Emhof im Umfeld des Brunnens des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Vils-Naab-Gruppe entsprechend vorsichtig zu sein. Bürgermeister Peter Braun versicherte, diese Information auch an den Zweckverband weiterzugeben.

Straßenzustand schlecht

Hinweise gab es ferner zu Schäden auf der Straße nach Zanklberg; auch der "schlechte Zustand" der Gemeindeverbindungsstraße nach Galching wurde angesprochen. Bürgermeister Peter Braun wird sich zu einer aktuellen Besichtigung vor Ort aufmachen, hieß es abschließend.
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