Gardenachwuchs ganz groß

"Schmidmühlen oho": Die Akteure der Kinder- und Jugendgarde haben sich mit ihren Trainerinnen Michaela Fromm (links vorne) und Kerstin Schaller (rechts vorne) hervorragend auf die Fünfte Jahreszeit vorbereitet. Das Motto ihres Showtanzes ist freilich noch ihr Geheimnis, nur den Kopfschmuck haben sie vorab gezeigt. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
11.11.2014
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Heute beginnt die Fünfte Jahreszeit, die Kinder- und Jugendgarde des Faschingskomitees ist dafür bestens gerüstet. Na dann: "Schmidmühlen oho".

Heute wird das große Geheimnis um Prinzessin und Prinz in Schmidmühlen gelüftet. Eines lässt sich vorab schon sicher sagen: Es sind bewährte Kräfte aus dem engen Umfeld des Faschingskomitees, die für die Fünfte Jahreszeit das Regiment in Schmidmühlen übernehmen werden.

Ebenso sicher ist, dass die Mädels der Kinder- und Jugendgarde den Schlachtruf "Schmidmühlen oho" genauso gut beherrschen wie ihre Vorbilder aus der Prinzengarde. Elf Mädchen der Kindergarde und zehn der Jugendgarde werden heuer einen großen Teil des Faschingsgeschehens in Schmidmühlen mitgestalten.

Seit Mai trainieren die Sieben- bis 14-Jährigen jeden Mittwoch. Lediglich in den großen Ferien haben sie sich eine Pause gegönnt. In den nächsten zwei Monaten kommen noch ein paar Samstage als Trainingstage hinzu. Auch wenn manchmal eine große Packung Ohrenstöpsel notwendig sei, "weil das Geschnatter so groß ist", macht den beiden Betreuerinnen Michaela Fromm und Kerstin Schaller die Arbeit mit den Mädels richtig Spaß.

Für Fromm ist es heuer der erste Einsatz als verantwortliche Trainerin der Kindergarde. Erfahrungen hat sie in den vergangenen Jahren vielfach gesammelt, denn ihre Tochter ist bereits im dritten Jahr bei der Kindergarde aktiv. Kerstin Schaller ist in der achten Saison als Trainerin aktiv. Dass man in Schmidmühlen mit dem Nachwuchs auf einem guten Weg ist, zeigt sich daran: Die Mädels der Jugendgarde kommen ausschließlich aus den Kindergarden der vergangenen Jahre. Die Mädels beginnen im Alter von sieben bis elf Jahren in der Kindergarde und tanzen anschließend in der Jugendgarde.

"Damit haben wir die Lücke zwischen Kinder- und Prinzengarde schließen können", erzählt Schaller, die selbst einige Jahre aktiv in der Garde war. "Immer wenn die Mädels damals mit elf und zwölf Jahren in der Kindergarde aufhören mussten, war das die Tragödie des Faschingsdienstags gewesen", erinnert sie sich. "Da kullerten schon manchmal die Tränen, weil sie so gerne weitergemacht hätten."(Im Blickpunkt)
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