Großes Interesse am Baumschneidekurs mit Fachmann
Nur nicht schnipseln

So macht man das mit dem Obstbaumschnitt: 20 Interessierte ließen sich das von Kreisfachberater Arthur Wiesmet erklären - und durften es dann auch selbst ausprobieren. Bild: pop
Lokales
Schmidmühlen
04.05.2015
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Der Theorie ließ der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein gleich die Praxis folgen: Nach der Jahreshauptversammlung mit einem Fachvortrag stand ein Baumschneidekurs auf dem Programm.

In regelmäßigen Abständen bietet der Verein dieses Seminar an. Diesmal waren über 20 Interessierte dabei. Geleitet wurde es in Theorie und Praxis von Arthur Wiesmet, Gartenbau- und Kreisfachberater im Landratsamt Amberg-Sulzbach.

Jeder, der einen Obstbaum im Garten stehen hat, weiß, dass das Baumschneiden eine Wissenschaft für sich ist: Es gilt, einige wichtige Regeln zu beachten. Wird ein Baum im unbelaubten Zustand im Frühjahr vor dem Austrieb geschnitten, produziert er in erster Linie Holz: Er wird zum Wachsen angeregt. Das Schneiden im belaubten Zustand hat den Vorteil, dass das Triebwachstum gebremst und der Fruchtansatz gefördert werden.

Wiesmet zeigte , dass man beim Zurückschneiden mit wenig viel erreichen kann. Allerdings sollte man einen Stummelschnitt vermeiden. Sein Tipp: Lieber wenige, große Schnitte, also ganze Äste entfernen, als viele kleine Schnitte. Ideal für den Sommerschnitt sei die Zeitspanne von Mitte Juli bis Ende August, wenn der Großteil der Triebe das Wachstum eingestellt habe.
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