Indischer Bischof Anthony Poola predigt über Mission
Jetzt Menschen dran

Bischof Anthony Poola besuchte die Pfarrei Schmidmühlen. Bild: bjo
Lokales
Schmidmühlen
22.10.2014
1
0
Bischof Anthony Poola besuchte die Pfarrei Schmidmühlen und berichtete auch in Winbuch über seine Projekte. Die Gottesdienste wurden in Konzelebration vom hohen Gast und von Pfarrer Werner Sulzer gefeiert.

In seiner Predigt sagte Poola, dass der Oktober der Mission gewidmet sei: "Die Kirche ist von Natur aus missionarisch zu den Menschen und zu den Völkern", betonte er. In der Vergangenheit habe Jesus stets zwei Jünger geschickt, um gute Nachrichten zu bringen. Jetzt seien wir Menschen verantwortlich für die Mission. Die Jünger seien Zeugnis für die Freude an der Botschaft Christi gewesen. Jesus erfülle gerne den Willen des Vaters und der Vater freue sich über den Gehorsam seines Sohnes.

"Diese göttliche Freude sah man auch an Josef und Maria. Sie erhielten die frohe Botschaft von Christus und freuten sich sehr darüber", so Poola. Die frohe Botschaft führe zur Erlösung. Als Maria ihre Cousine Elisabeth besucht habe, sei das Kind in Marias Körper vor Freude gehüpft. Wir hätten Freude an der Arbeit der Erlösung. Die Liebe, die der Vater an seinen Sohn habe, komme über uns Menschen und durch den Heiligen Geist erfülle sie uns.

Eine Gefahr für göttliche Freude sei das Konsum-Denken: "Wir suchen den Frieden der Welt, statt der Freude am Wort Gottes." Die Menschheit müsse sich an der Erlösung orientieren, nicht an Konsum, Geld und Macht. Wir müssten versuchen, die echte, die wahre Freude in der Begegnung mit Christus zu finden. Diese Begegnung könne das Arbeiten mit Armen und Schwachen sein.

Bischof Poola bedankte sich für Spenden und Gebete. 2013 habe er die Gelder für Aufbau und Unterstützung der Klöster eingesetzt. Nun stehe die Renovierung eines Pfarrhofes an, der inzwischen gesperrt wurde.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.