Mauer neigt sich gefährlich

Das ist natürlich keine Dauerlösung: Mit einem Trassierband ist der gefährdete Bereich der Friedhofsmauer in Schmidmühlen abgesperrt. Wer für die Sanierung des maroden Bauwerks zuständig ist, soll in den nächsten Wochen geklärt werden. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
06.05.2015
3
0

Die Schmidmühlener Friedhofsmauer droht einzustürzen. Bevor dagegen etwas unternommen werden kann, muss aber erst geklärt werden, wer dafür eigentlich zuständig ist.

(bö) Die Friedhofsmauer war Thema im Marktgemeinderat. Den informierte Bürgermeister Peter Braun über die bisher getroffenen Sicherungsmaßnahmen.

Der Markt ist Pächter

Der Friedhof ist Eigentum der katholischen Kirchenstiftung. Seit den 70-er Jahren gibt es einen Vertrag zwischen ihr als Verpächter der Liegenschaft und dem Markt als Pächter der Friedhofsanlage. Gemeinsam gilt es jetzt, geeignete, schnelle Schritte zur Sicherung des maroden Bauwerks zu unternehmen. Bürgermeister Peter Braun will nach Zustimmung des Marktrats ein Ingenieurbüro damit beauftragen, Sicherungsmöglichkeiten für die denkmalgeschützte Steinmauer aufzuzeigen.

Erst einmal abstützen

Derzeit ist lediglich der einsturzgefährdete Bereich mit einem Flatterband gekennzeichnet. Bevor aber mit dem Beginn von Sicherungsvorkehrungen begonnen werden kann, müssen die Rechtsverhältnisse und die Zuständigkeit geklärt werden. Der Markt wird die Grabbesitzer über den schlechten Zustand der Friedhofsmauer informieren, kündigte Braun an. Spezielle Bereiche sollen zunächst vorsorglich abgestützt werden, um eine weitere Neigung zu verhindern. Lösungen zur Sanierung und Sicherung der Friedhofsmauer werden in den nächsten Wochen in enger Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchenverwaltung vorangetrieben, versicherte Braun.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.