Nach Nachbarschaftshilfe auch Beteiligung an neuem Hirschwald-Projekt
Noch mehr für Senioren tun

Lokales
Schmidmühlen
07.05.2015
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(bö) Die Gemeinderäte haben entschieden: Der Markt Schmidmühlen schließt sich dem Projekt "Seniorenmosaik im Naturpark Hirschwald" an. Die Aktion ist auf zwei Jahre begrenzt. Der finanzielle Aufwand beträgt für zwei Jahre rund 5000 Euro, war zu erfahren.

Auf Einladung von Bürgermeister Peter Braun stellte Monika Hager, die Leiterin der Koordinationsstelle "Alt werden zu Hause" der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach, das bereits erfolgreich laufende Projekt vor. Nach derzeitigen Planungen in Schmidmühlen soll die Seniorenarbeit zusammen mit der Pfarrei St. Ägidius koordiniert werden. Ein Flyer zum Thema Nachbarschaftshilfe und Seniorenbetreuung soll die Leistungen bekanntmachen.

Von 2017 bis 2019

Der Ort beteiligt sich auch an der Bündelausschreibung für Stromlieferungen der Jahre 2017 bis 2019 durch die Firma Kubus - auf Empfehlung des Bayerischen Gemeindetages. Der Markt selbst verbraucht pro Jahr rund 570 000 Kilowattstunden auf etwa 30 Abnehmerstellen verteilt. Die neue Vereinbarung würde die Jahre 2017 bis 2019 abdecken. Die Kosten für den Beitritt belaufen sich auf etwa 2000 Euro. Es wurde die Belieferung mit Normalstrom beschlossen.

Folgenden Bauvorhaben stimmte der Marktrat zu: Tektur zur Verlängerung der bestehenden Überdachung und Kellerüberdachung von Simon Meier aus Schmidmühlen, Teilrückbau eines Nebengebäudes und Neubau eines Schuppens mit Hackschnitzelanlage von Bernhard Heimler aus Oberadlhof, Aufstocken des bestehenden Wohnhauses von Hermann und Rebecca Prielmeier aus Schmidmühlen, Ausbau des Dachgeschosses von Manfred Edenharter in Greining. Im Freistellungsverfahren läuft der Anbau eines neuen Eingangsbereiches am Wohnhaus von Günter Rudolf in Schmidmühlen.

Marktrat Josef Popp regte die Schaffung einer gemeindlichen Richtlinie zur Förderung von Investitionen bei Vereinen im Gemeindebereich an, insbesondere bei Bauvorhaben. Thema im Marktrat war auch der Abzug der US-Kampfhubschrauberbrigade aus Ansbach-Katterbach und Illesheim. Wie dazu Bürgermeister Peter Braun informierte habe er bisher von den Militärs aus Hohenfels keinerlei Informationen darüber bekommen, dass auch Teile des Hubschrauberverbandes in den Truppenübungsplätzen Hohenfels und Grafenwöhr stationiert werden könnten. "Begrüßen würde ich dies aber nicht", so der Rathauschef.

Haushalt in Ordnung

Einstimmig war die Entscheidung zur Genehmigung der Jahresrechnung 2014. Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte keine Mängel oder Auffälligkeiten festgestellt, so die Empfehlung des Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses, Johann Luschmann.

Der Gesamthaushalt hatte mit 5 991 656 Euro abgeschlossen. Der Verwaltungshaushalt hatte 3 841 403 Euro betragen, der Vermögenshaushalt 2014 wurde mit 2 150 253 Euro abgeschlossen.
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