Narren übernehmen in Schmidmühlen das Kommando - Prinzenpaar Sabrina I. und Manuel I.
Mit "Oho" und goldenen Schlüsseln

Das große Geheimnis um die Regentschaft in der fünften Jahreszeit ist in Schmidmühlen gelüftet. Prinzessin Sabrina I. und Prinz Manuel I. sowie Prinzessin Sophie I. und Prinz Johannes I. halten im 62. Jahr der Schmidmühlener Faschingszeit die Regentschaft bis zum Faschingsdienstag. Bilder: bö (2)
Lokales
Schmidmühlen
11.11.2015
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"Schmidmühlen Oho" - das ist einfach nicht zu überhören im südlichen Landkreis, zumindest bis zum 9. Februar. Es war ein standesgemäßer und toller Auftakt für die fünfte Jahreszeit in der Faschingshochburg Schmidmühlen im Rathaus bei Bürgermeister Peter Braun. Gelüftet ist jetzt auch das bestgehütete Geheimnis, wer das neue Prinzenpaar werden wird. Selbst die Regenbogenpresse im Markt hatte es nicht geschafft, dies im Vorfeld zu lüften: Bis Aschermittwoch übernehmen ihre Lieblichkeit Sabrina I. zusammen mit Prinzgemahl Manuel I. die Regentschaft über das närrische Volk.

Im Schloss einquartiert

Gebührend und edel, wie es sich für Prinzessinnen und Tollitäten geziemt, hatten sie sich den Amtssitz des Bürgermeisters für die Inthronisations-Zeremonie zusammen mit der Prinzengarde und den Mitgliedern des Elferrates im Oberen Schloss geschnappt. Sabrina I., mit bürgerlichem Namen Sabrina Graf, und Prinz Manuel I., bürgerlich Manuel Wein, sind das 62. Prinzenpaar in der Schmidmühlener Faschings-Ära. Unterstützung erhalten sie vom Kinderprinzenpaar Sophie I. und Johannes I., bürgerlich Sophie Döberl und Johannes Andratzek.

Beide seit Jahren

Dass Manuel Wein doch viel blaues Faschingsblut in seinen Adern hat, zeigt der Blick in die närrischen Annalen. Seine Eltern, Barbara und Ernst Wein, hatten 1968 das Zepter hochgehalten. Faschingserfahrung haben übrigens schon beide seit einigen Jahren und das wird sich wohl positiv auswirken.

Gute Miene zum Faschingsspiel machte auch Bürgermeister Braun der es ähnlich sah wie einst St. Martin - nämlich zu teilen. Wie viel Faschingssteuer er schließlich bis zum Aschermittwoch aus dem Gemeindesäckel abdrücken muss, das haben letztendlich Hofmarschall Dominik Knauer und der Gemeindekämmerer auszuhandeln. Denn übergeben konnte er, geltend zum 11. 11., nur geordnete finanzielle Verhältnisse und einen goldenen Rathausschlüssel. Aber fest zugesagt hat der Rathauschef die Unterstützung des Marktes in Sachen Fasching, denn da haben die Lauterachtal-Unterlieger doch einen guten Ruf zu wahren. Dazu kommen noch die Umzüge am Faschingssonntag in Rieden und Dietldorf sowie eigene in Schmidmühlen am Faschingsdienstag. Am Aschermittwoch ist nach alter Tradition der Fischzug unterwegs.
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