Schmidmühlen braucht Bauland

Markträte der CSU-FW-Emhof-Fraktion diskutieren vor dem letzten verkauften Gewerbegrundstück über künftige Entwicklungschancen Schmidmühlens. Bild:pop
Lokales
Schmidmühlen
13.11.2014
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Die Flächen für Häuslebauer und Gewerbe-Ansiedlungen sind erschöpft: Auf den Markt Schmidmühlen kommen damit große Zukunftsaufgaben zu.

Schmidmühlen braucht ein neues Gewerbegebiet: Das machte der stellvertretende Ortsvorsitzende und Bürgermeister Peter Braun bei der CSU-Jahreshauptversammlung deutlich. Ähnlich ist es bei den Baugebieten, wie Braun an der Entwicklung der Bereiche "Am Brunnlettberg West" ("Lauterachblick") und "Emhof Nord" erläuterte, die Schmidmühlen in den vergangenen zehn Jahren ausgewiesen hat.

Nur noch drei Lücken

"Am Brunnlettberg West" wurde in den Jahren 2003 und 2004 erschlossen. 31 Parzellen wurden damals ausgewiesen und sind bis auf drei Bauplätze verkauft. In "Emhof Nord", 2006 erschlossen, wurde heuer das letzte Grundstück verkauft. Dies zeigt laut Braun, dass Schmidmühlen weiter als Wohnort gefragt ist - aber nicht nur als solcher.

Gewerbegebiet ist voll

Denn auch das letzte Areal des Gewerbegebietes an der Bergstraße ist inzwischen verkauft, berichtete Braun. Auf Wunsch der CSU-FW- Emhof-Fraktion informierte er darüber auch vor Ort. Das 1999 ausgewiesene Gewerbegebiet wurde vor zehn Jahren erschlossen. Seither haben sich hier Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. Insgesamt konnten seit der Erschließung über 15 000 Quadratmeter Gewerbegrund verkauft werden.

Jetzt ist auch das letzte Teilstück mit rund 12 000 Quadratmeter vergeben: Im Lauf des kommenden Jahres will sich hier ein holzverarbeitender Betrieb aus Oberbayern niederlassen. Nun müsse man sich mit der Erschließung eines neuen Gewerbe- sowie eines weiteren Baugebietes beschäftigen, machte Braun klar. Entsprechende Vorplanungen habe der Marktrat bereits Ende der 90er Jahre erledigt. Für ein neues Gewerbegebiet stünden damit etwa 35 000 Quadratmeter zur Verfügung. Für diese Fläche gibt es nach Worten des Bürgermeisters bereits Voranfragen.

Ziel: Neue Arbeitsplätze

Weitere Betriebe mit neuen Arbeitsplätzen würden dem Markt gut tun, unterstrich Braun. 2013 hatten 956 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Wohnsitz in der Gemeinde. In Schmidmühlen selbst gab es im vergangenen Jahr 376 Arbeitsplätze. Ferner weist die Statistik 229 Ein- und 809 Auspendler auf. Auf die gesamte Fraktion sieht deren Sprecher Hans Edenharter viel Entwicklungsarbeit zukommen. Diese wolle man unter anderem auf einer Klausurtagung angehen.
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