Schmidmühlen fordert realistischen Blick auf den Krieg
Keiner unversehrt

Die Blaskapelle St. Ägidius umrahmte Gottesdienst und Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Den Ehrenposten am Kriegerdenkmal stellte die 1. Kompanie des Logistikbataillons 472. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
18.11.2014
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"Aus dem Krieg kehrt keiner unversehrt zurück", betonte Pfarrer Werner Sulzer in der Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Bürgermeister Peter Braun hörte jüngst oft Zweifel, ob der Volkstrauertag noch erforderlich sei: Man könne diese Frage nicht verstehen, wenn Soldaten der Bundeswehr in diesen Tagen bei ihren Einsätzen in Kriege verwickelt sind und selbst der 3. Bürgermeister des Marktes, Martin Bauer, und die Soldaten der Pateneinheit mehrmals im Kosovo und in Afghanistan im Einsatz gewesen sind: So sei dieser Tag "eminent wichtig", um daran zu erinnern, "dass wir im Herzen Europas seit fast 70 Jahren in Frieden und Freiheit leben können". Pfarrer Sulzer forderte einen realistischen Blick auf den Krieg: "Bilder von US- Kriegsveteranen, die entstellt aus dem Irak zurückkehren, Berichte von deutschen Soldaten, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden, Erzählungen von Flüchtlingen mit all dem Schrecken, den sie erlebt haben. "
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