Schmidmühlener Verein zieht Jahresbilanz: D-Jugend weiter Aushängeschild, Kinderturnen ...
Spielgemeinschaft bleibt Ziel des SV

Viel Spaß haben die Kleinen beim Mutter-Kind-Turnen des SV mit Michaela Barth (rechts). Bild: fop
Lokales
Schmidmühlen
27.12.2014
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Erste Versuche sind zwar gescheitert. Man wolle aber "jedes Jahr aufs Neue überprüfen, ob eine Zusammenarbeit möglich und sinnvoll ist": So formulierte es Peter Fochtner, Vorsitzender des SV Schmidmühlen, zum Jahresabschluss. Eine Spielgemeinschaft, nicht der Beitritt zu einer Fördergemeinschaft, und damit der Grundsatz "Breitensport vor Leistungssport", sei das klare Ziel des SV.

Sorgenkind A-Jugend

Fochtner und Jugendleiter Gerhard Härtl zogen in der letzten Ausschusssitzung des Jahres eine Bilanz. Bei den Kleinfeldmannschaften standen Qualifikationsrunden an. Wie sich zeigte, stehen F- und E-Jugend leistungsmäßig eher hinten.

Die D-Jugend ist, wie schon 2013, das Aushängeschild. "Sogar zwei Mannschaften konnte man da melden", freuten sich die Verantwortlichen: "Das gelingt so mancher Jugendfördergemeinschaft aus drei Vereinen nicht." Die D2 liegt nach den Hinspielen auf dem dritten Tabellenplatz. Die C-Jugend verbesserte sich nach anfänglichen Problemen zum Ende der Qualifikationsrunde etwas. Sorgenkind ist derzeit die A-Jugend in der Kreisliga. Sie hatte nur einen Achtungserfolg gegen den FC Amberg II, tut sich sonst aber schwer in der Liga. Vorgespräche mit Nachbarvereinen sind im Sommer gescheitert, da sowohl Hohenburg als auch die JFG Vilstal genügend eigene Spieler hatten. Nächstes Jahr will der SV aber trotzdem wieder neu verhandeln.

130 Kinder aktiv

Das einige Jahre brachliegende Gebiet des Kinderturnens konnte der Verein bereits 2013 reaktivieren und heuer ausbauen. Beim Zumba trainieren derzeit 16 Kinder, beim Eltern-Kind-Turnen sind es 12. Aufgrund des großen Andrangs werden die Kurse beibehalten. Wer sich hier einbringen will, kann sich an Peter Fochtner wenden. Derzeit sind rund 130 Kinder und Jugendliche nicht nur als Mitglied beim SV, sondern auch aktiv.

Um sich finanziell über Wasser halten und auch zeitgemäße Renovierungen vornehmen zu können, ist der SV auf Einnahmequellen angewiesen. Die Mitglieds-Beiträge decken nur zu rund 30 Prozent der Aufwendungen.
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