Spät, aber jetzt fließt das Geld

Auch in Greining waren die US-Militärs unterwegs. Bei dem Großmanöver wurden 2012 insgesamt 24 Wege und Straßen beschädigt. Jetzt erst konnten sich die Beteiligten über die Regulierung einigen. Archivbild: hmx
Lokales
Schmidmühlen
02.02.2015
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Insgesamt 24 Grundstücke und Straßen in Schmidmühlen sind 2012 bei einer Großübung der US-Armee in Mitleidenschaft gezogen worden. Zwei Jahre sind seither vergangen. Doch jetzt tut sich etwas bei der Regulierung der Schäden.

Das Manöver vom Oktober 2012 hat Spuren hinterlassen. Auf deren Regulierung musste der Markt Schmidmühlen lange warten - wegen der unterschiedlichen Betrachtungsweise der verursachten Schäden. Insgesamt waren davon 24 Wald-, Wiesen- und Gemeindeverbindungs-Straßen sowie Grundstücke betroffen. Sie mussten begutachtet werden. Das erste Regulierungs-Angebot in Höhe von 12 783 Euro hatte der Marktrat abgelehnt.

Schiedsspruch akzeptiert

In der Januarsitzung stimmte das Gremium dem Vorschlag der Schiedsstelle beim Landratsamt Amberg-Sulzbach zu. Diese hatte für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Nürnberg (Bima) die Schäden bewertet.

Der jetzt akzeptierte Schiedsspruch beinhaltet eine Schadensregulierung in Höhe von 31 782 Euro. 75 Prozent übernehmen die Truppenverbände, die damals geübt haben, die restlichen 25 Prozent zahlt der Bund.

Einverstanden waren die Räte mit dem Votum der Feuerwehr Emhof: Sie hatte Anfang Januar Rudolf Werner als 1. und Helmut Werner als 2. Kommandanten gewählt. Dieses Ergebnis bestätigte der Rat nun. Von einem abgebrochenen Ortsschild berichtete Michael Eckmeder in der Sitzung.

Der Weg zum Schloss

Markträtin Christine Werner regte eine bessere Ausschilderung von Rathaus und Hammerschloss an. Ein Vereinsflyer und ein gemeindliches Mitteilungsblatt, mehrmals im Jahr aufgelegt, würden der Kommunikation vor allem bei Neuzuzügen und im Seniorenbereich dienen, war ihre Meinung. Der Kulturausschuss des Marktrates soll sich mit diesem Anliegen befassen.

Einstimmig genehmigt wurde ein Antrag von Erwin und Regina Wittl zum Anbau von drei Zimmern an ihr bestehendes Wohnhaus.
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