Spielplätze brauchen Paten

Einige Spielgeräte sind in die Jahre gekommen, so wie dieser Turm auf dem Spielplatz an der Kallmünzer Straße. Für die beiden Spielplätze in der Bahnhof- und Kallmünzer Straße bewilligte der Marktrat 20 000 Euro zum Ankauf neuer Geräte. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
01.06.2015
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Die Kinder sollen sich austoben können: Die Gemeinde Schmidmühlen investiert rund 20 000 Euro in zwei Spielplätze. Auch für die Jugendlichen hat der Marktrat Geld übrig.

(bö) Für die Spielplätze an der Kallmünzer- und der Bahnhofstraße gibt es eine Auffrischung: Etwa 20 000 Euro stellt der Marktrat für neue Spielgeräte zur Verfügung. Vorgesehen sind ein Kletterturm für den Spielplatz an der Kallmünzer Straße und eine Kletterwand für den Spielplatz in der Bahnhofstraße. Markträtin Christine Werner regte an, für jeden Spielplatz einen Paten zu finden, wie dies in anderen Gemeinden praktiziert wird. Interessenten können sich bei der Verwaltung im Rathaus melden.

Beachvolleyball-Feld

Das Freizeitangebot soll weiter erhöht werden - auch mit dem Bau von Beachvolleyball-Feldern. Diesen Antrag brachten die CSU-Fraktion und die Freien Wähler Emhof ein. Als mögliche Standorte nannten Bürgermeister Peter Braun und CSU-Fraktionssprecher Johann Edenharter das Areal der Grundschule und das Sportplatzgelände an der Hohenburger Straße.

Der Sprecher der Freien Wähler, Johann Luschmann, zeigte sich aufgeschlossen. Auch die SPD signalisierte Unterstützung. Marktrat Johann Bauer sagte, er finde es allerdings schade, dass auf dem Schulgelände ein Teil der Tartanbahn geopfert werden solle. Gerade mit dem Blick auf die Aktion "Schmidmühlen bewegt sich" sei die 75-Meter-Laufbahn erhaltenswert. Helmut Rothmeier von der SPD regte an, ein Beachvolleyball-Feld auf den Spielplatz an der Kallmünzer Straße zu verlegen.

Die Markträte einigten sich so, dass schon in den nächsten Wochen ein erstes Beachvolleyball-Feld auf dem Sportplatzgelände angelegt werden soll. In der Juli-Sitzung komme dann der zweite Standort wieder auf die Tagesordnung. Als wichtig erachteten es die Räte aller Fraktionen, dass die Spielfelder regelmäßig überwacht werden sollen und dass eine Einzäunung Haustiere davon abhalten soll, ihr "Geschäft" dort zu verrichten. Die Kosten pro Feld belaufen sich auf etwa 3000 Euro, erklärte Bürgermeister Braun.

Nicht anfreunden konnte sich das Gremium mit einem Beitritt zur Infrastruktur GmbH, wie dies in anderen Gemeinden bereits erfolgt ist. Gleichberechtigte Gesellschafter sollen nach aktuellem Stand die Gemeinden Birgland, Ebermannsdorf, Ensdorf, Hohenburg, Illschwang, Kastl, Kümmersbruck, Rieden, Schmidmühlen, Ursensollen und die Stadtwerke Amberg sein, hieß es in der Beschreibung. Bürgermeister Braun hatte bei der Vorstellung des Projekts vor allem die Synergieeffekte in den Vordergrund gerückt. Das erste große Thema der GmbH, die Breitbandversorgung des Marktes, sei bereits erfolgreich vorangebracht worden. Der Beitritt wurde allerdings zurückgestellt. Der Marktrat will sich erst ein genaues Bild von den Aufgaben und Zielen der GmbH machen.

Die Reparatur der Gemeindeverbindungsstraßen Winbuch-Galching und Zanklberg ist beschlossene Sache. Löcher und Verdrückungen sollen mittels eines speziellen Verfahrens verfüllt werden, so wie dies in den vergangenen Wochen bei der Nachbargemeinde Rieden im Bereich von Hammerberg bereits angewandt worden ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 12 000 Euro. Die erforderlichen Abweichungen zum Bauantrag von Ramona Putzer und Pit Rogga zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in der Bergheimer Straße wurde genehmigt. Nachfragen kamen zum Geländer an der Staatsstraße entlang der Lauterach, weil dort zum wiederholten Male Arbeiten im Gange sind. Wie Bürgermeister Braun dazu informierte, sei ein Fangseil im Geländerverlauf nachgerüstet worden. Bauträger ist das Wasserwirtschaftsamt.
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