Stolz wie Oskar auf Regisseur

Regisseur Bernhard Hübl (Dritter von links) eingerahmt von seinen Schmidmühlener Darstellern, die ihm gratulierten und ein Bild überreichten. Das Foto zeigt von links Katrin Biller, Edith Ferstl, Christian Renghart, Doris Flieder, Ferdinand Holler, Susanne Hübl und Matthias Huger. Bild: pop
Lokales
Schmidmühlen
04.04.2015
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Die Theatergruppe Schmidmühlen ist stolz wie Oskar. Zwar hat sie keinen Oscar bekommen, aber ihr Regisseur erhielt eine Auszeichnung, die zumindest auf regionaler Ebene ähnlich hoch anzusiedeln ist. Bernhard Hübl bekam den Kulturpreis des Landkreises Regensburg.

Natürlich freuen sich darüber auch "seine" Theaterleute in Schmidmühlen, die ihm jetzt bei einem Treffen gratulierten. Insgesamt 50 Vorschläge aus den unterschiedlichsten Bereichen waren 2014 zum Kulturpreis des Landkreises Regensburg eingereicht worden.

Daraus suchte die Jury mit Landrätin Tanja Schweiger, Kulturreferent Dr. Thomas Feuerer sowie Dr. Rudolf Ebneth, Ludwig Bäuml, Michael Eibl und Reinhold Demleitner den Preisträger aus. Die Wahl fiel auf Bernhard Hübl - zu Recht, wie die ehemaligen Festspieldarsteller einhellig meinten. In der Laudatio von Reinhold Demleitner waren die vielen Stationen von Bernhard Hübl aufgeführt worden. Eine davon war Schmidmühlen gewesen. 2009 war im Zuge der Vorbereitungen auf die 1000-Jahr-Feier die Entscheidung gefallen, ein Erasmus-Grasser-Festspiel aufzuführen. Mit dem Schreiben des Drehbuchs und der Umsetzung hatte der Markt Hübl beauftragt. Sowohl dieses Stück, als auch die in den darauffolgenden Jahren inszenierten Theaterwerke "Mirandolina" und vor allem 2014 "Räuber Hotzenplotz" waren ein großer Erfolg und Publikumsmagnet gewesen. Das Open-air-Theater hat Schmidmühlen nicht nur nach Ansicht der Protagonisten weit über seine Grenzen hinaus bekannt gemacht.

Ferdinand Holler dankte Hübl im Auftrag der Theatergruppe für sein Engagement, das sowohl die Spieler als auch das Image des Marktes geprägt habe. Die "Theater-Zeit" in Schmidmühlen sei mit einer seiner schönsten Lebensabschnitte gewesen, lobte der Regisseur seinerseits und dankte zugleich für den kleinen Empfang durch die Aktiven um Edith Ferstl. Gerade die Wochen des Festspiels seien ihm als ein "beeindruckendes positives Erlebnis in Erinnerung geblieben". Das Projekt zeigte laut Hübl, wie engagiert die Schmidmühlener der Kultur- und Theaterarbeit gegenüberstanden und sicher auch in Zukunft stehen. (Zur Person)
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