SV Schmidmühlen probiert es unter anderem mit dem Verbandsprojekt "Ballbina kickt" und der ...
Nachwuchsarbeit braucht auch innovative Ideen

Die derzeit im Programm "Ballbina kickt" aktiven Mädchen. Bild: fop
Lokales
Schmidmühlen
01.10.2015
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Während im Seniorenbereich derzeit nicht alles wunschgemäß läuft, ist der SV mit der Entwicklung im Jugendbereich sehr zufrieden. "Wir haben einen Organisationsgrad, der für unsere Gemeindegröße schon beachtenswert ist", befinden Vorsitzender Peter Fochtner und Jugendleiter Gerhard Härtl. Es hätten sogar zwei zusätzliche Mannschaften aufgestellt werden können, aber noch nicht am organisierten Spielbetrieb teilnehmen.

Speziell für Mädchen

Die G-Junioren (Kinder unter 7 Jahre) werden von Tobias Guttenberger trainiert. Der Zulauf ist dabei so enorm, dass man zuletzt noch Bälle nachordern musste. Bis zu 13 Kinder machen regelmäßig mit. Die weitere neue Mannschaft ist ein reines Mädchenteam. Hier konnte man eine Förderung durch den BFV mit dem Projekt "Balbina kickt" erreichen (siehe Kasten).

Die F-Jugend (U9 Jahre) übernehmen in der neuen Saison Sören Fuhrmann und Christian Graf. Das Team spielt in der sogenannten Fair-Play-Liga ohne Schiedsrichter, Ergebnismeldungen und Tabellen. So soll der Druck des Tabellenplatzes von den jüngeren Aktiven genommen werden. Eine Maßnahme des Fußballverbands, die nicht auf ungeteilte Zustimmung, auch beim SV Schmidmühlen, trifft. Nicht in den Nachwuchsbereich fällt das Engagement, einem jungen Flüchtling im SV eine sportlichen Heimat zu bieten. Der 16-Jährige soll in der A-Jugend eingesetzt werden, sobald sein Spielerpass freigegeben ist. Die erforderlichen Unterlagen wurden eingereicht.
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