Vereine müssen umdenken

Bürgermeister Peter Braun (hinten, Zweiter von rechts) gratulierte den Vereinsmeistern der Sportschützen. Bild: pop
Lokales
Schmidmühlen
05.02.2015
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Um in Zukunft bestehen zu können, müssen Vereine ihre Arbeit in vielen Bereichen neu denken: Das betonte Schützenmeister Josef Popp bei der Hauptversammlung der Sportschützen.

"Der demografische Wandel und ein verändertes Freizeitverhalten fordern nicht ,ihren Tribut', sondern vielmehr Veränderungen und neue Impulse für das Vereinsleben", betonte Popp. Dies hätten die Sportschützen erkannt und darauf reagiert.

Jugend rückt nach

Am besten zeige sich dies bei den Aktiven, die am Rundenwettkampf und den Meisterschaften teilnehmen. Der Bericht von Erwin Koller bestätigte dies: Die Tatsache, dass wieder zahlreiche Jugendliche den Weg zum Schießsport gefunden haben, darunter viele hoffnungsvolle Talente, eröffne einen optimistischen Blick in die Zukunft.

Bestens vorbereitet arbeiteten die Sportschützen das gesamte Programm ihrer Jahreshauptversammlung innerhalb einer Stunde ab. In seinem Rechenschaftsbericht ging Schützenmeister Popp zunächst auf die Entwicklung der Mitgliederzahl ein. Aktuell liegt sie bei insgesamt 131. Stolz ist der Verein auf 13 Neuaufnahmen, vier Mitglieder haben ihn verlassen. Im vergangenen Jahr seien so viele Neuzugänge aufgenommen worden, wie schon lange nicht mehr, fasste Popp zusammen. Dies zeige, dass der Schießsport nach wie vor seine Anhänger hat. Nach vielen Jahren der Rückgangs und der Stagnation hatten die Sportschützen nach 2013 also wieder Zuwachs. Drei Männer aus dem Verein arbeiten beim Schützengau Amberg mit: Peter Hüttner als stellvertretender Gausportleiter, Josef Popp als Gaupressewart und Bernhard Kres als Ligabetreuer für den Breitensportbereich.

Bei den Sportschützen stünden Sport und gesellschaftliche Veranstaltungen in einen gesunden Verhältnis, betonte Popp. Beispielhaft nannte der Schützenmeister Angebote wie Sitzweil, das Pokalschießen für die Senioren im Frühjahr und die Landkreismeisterschaft im Sportschießen im Oktober. Auch von der Saisonabschlussfeier sowie dem Schnupperschießen beim Ferienprogramm berichtete er. Hier sei, rückblickend auf viele Jahre, das Interesse ungemindert groß. Erfreulicherweise fänden immer wieder Jugendliche "Geschmack am Schießsport" und würden dann auch Mitglied beim Verein werden.

Lob vom Bürgermeister

Die Generationenprojekte werden heuer fortgesetzt, kündigte Popp an. Kassier Regina Koller präsentierte ein solides finanzielles Polster. "Von nichts kommt nichts", so würdigte Bürgermeister Peter Braun die Vereinsarbeit der Sportschützen im vergangenen Jahr. Solide Vereins- und Jugendarbeit, vorausschauende Planung und beispielhaftes Engagement der Mitglieder bildeten die Basis für eines der erfolgreichsten Vereinsjahre. Braun zeigte sich davon überzeugt, dass der Aufwärtstrend auch in diesem Jahr anhalten wird. Die Ehrung der Vereinsmeister durch Braun und Sportleiter Erwin Koller war ein gelungener Abschluss.
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