Versöhnungsmarsch auf der Todesstrecke der KZ-Häftlinge

Versöhnungsmarsch auf der Todesstrecke der KZ-Häftlinge 70 Jahre nach dem grauenvollen Todesmarsch von KZ-Häftlingen durch Schmidmühlen gehen 20 Frauen und Männer die Wegstrecke von damals in Teilabschnitten noch einmal. Sie treten für Versöhnung zwischen den Nachkommen der Täter- und der Opfergeneration ein und wollen gleichzeitig erreichen, dass die Verbrechen der Nazis nicht einfach vergessen werden. Der Marsch startete am Donnerstag in Hersbruck, wo sich ein Außenlager des KZ Flossenbürg befand, und
Lokales
Schmidmühlen
25.04.2015
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70 Jahre nach dem grauenvollen Todesmarsch von KZ-Häftlingen durch Schmidmühlen gehen 20 Frauen und Männer die Wegstrecke von damals in Teilabschnitten noch einmal. Sie treten für Versöhnung zwischen den Nachkommen der Täter- und der Opfergeneration ein und wollen gleichzeitig erreichen, dass die Verbrechen der Nazis nicht einfach vergessen werden. Der Marsch startete am Donnerstag in Hersbruck, wo sich ein Außenlager des KZ Flossenbürg befand, und soll am Sonntag Dachau erreichen. Am Freitagvormittag passierten die Teilnehmer Schmidmühlen. Im April 1945 hatten die Nazis mehr als 1000 ausgemergelte Häftlinge von Franken Richtung Oberbayern getrieben, damit sie nicht von den heranrückenden Amerikanern befreit werden konnten. Hunderte Menschen starben entlang der etwa 200 Kilometer langen Strecke an Erschöpfung oder wurden vom Wachpersonal umgebracht. (upl) Bild: Steinbacher
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