Viel Geld auf der Straße

Nach langem Hin und Her wurde die Gemeindeverbindungsstraße von Sinzenhof nach Unteradlhof mit einer wassergebundenen Decke versehen. Die Kosten für das etwa 300 Meter lange Teilstück betragen 16 000 Euro. Bild: bö
Lokales
Schmidmühlen
05.08.2015
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Straßenreparaturen kosten viel Geld: Da kam einiges zusammen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Fürs Beachvolleyballfeld muss Schmidmühlen auch tief in die Tasche greifen - tiefer, als zunächst geplant.

(bö) Mit mehreren Baumaßnahmen befasste sich der Marktrat in Schmidmühlen bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. In den vergangenen Wochen wurden die Ausbesserungen der Gemeindeverbindungsstraßen von Winbuch nach Galching und nach Zanklberg abgeschlossen. Aus geplanten 16 Tonnen Material sind am Ende doch gut 20 Tonnen geworden, die für die Beseitigung von Schlaglöchern und anderen Schadstellen eingebaut werden mussten, teilte Bürgermeister Peter Braun mit.

Für die Straßenverbesserung nach Galching muss der Markt 13 000 Euro hinlegen, für den Ausbau nach Zanklberg gut 7000 Euro. Mit Geldern zum Ausgleich von Manöverschäden von 2012 wurde der Weg von Ofen in Richtung Hirschwald mit einer wassergebundenen Decke versehen. Erst im Frühjahr dieses Jahres hatte sich Schmidmühlen auf Vermittlung des Landratsamtes als Schiedsstelle über die Regulierungshöhe der Manöverschäden aus der Großübung Saber Junction 2012 einigen können. Für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Sinzenhof nach Unteradlhof hat der Markt 16 000 Euro für eine wassergebundene Decke ausgegeben. Zu beachten ist hier: Die Straße ist nur für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben.

Teuerer als geplant kam den Markt der Bau des Beachvolleyballfeldes auf dem Sportplatzgelände an der Hohenburger Straße. "Aus den geschätzten 4000 Euro sind letztlich mit allem Drum und Dran knapp 10 000 Euro geworden", bilanzierte Braun. Gut 200 Tonnen Sand, das Auskoffern des Spielfeldes auf knapp einen halben Meter Tiefe, das Netz und die Einfassung machen den Großteil des Betrags aus.

Die neu ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße nach Ofen wird nur bis Tempo 50 zugelassen: "Ohne diese Geschwindigkeitsregelung hätte der Markt als Bauherr noch Leitplanken als umfangreiche Absicherung entlang des Straßenkörpers anbringen müssen", erläuterte der Bürgermeister. Dann wären gut und gerne noch einmal 25 000 Euro dazugekommen.

Für die Renovierung der Filialkirche St. Bartholomäus in Winbuch stellt die Gemeinde, analog des Zuschusses für die Friedhofskirche St. Georg in Schmidmühlen, 5000 Euro zur Verfügung. Der Winbucher Vertreter im Marktrat, Georg Koller, hatte sich für 10 000 Euro eingesetzt. Die Abstimmung über die Höhe der Zuwendung erfolgte letztlich aber einstimmig. Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme einschließlich der Umfassungsmauer des Kirchen-Areals liegen bei etwa 238 000 Euro.

Angepasst werden die Deckungssummen bei der Kassenversicherung. Der Vorschlag von 250 000 Euro erschien Marktrat Johann Edenharter als zu gering, um eventuelle Schäden versicherungstechnisch abfangen zu können. Bis zur Marktratssitzung Ende August sollen noch weitere Angebote eingeholt und haftungsrechtliche Fragen geklärt werden.
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